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Peißenberg und Waldkraiburg im engen Rennen ums Playoff-Ticket

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Der Kampfgeist von Lukas Novacek und den Peißenbergern wurde im Heimspiel mit einem knappen Sieg belohnt. © Halmel

Peißenberg – Nichts für schwache Nerven sind die Pre-Playoffs zwischen dem TSV Peißenberg und dem EHC Waldkraiburg. Zu Gast beim Tabellensiebten der Verzahnungsrunde mussten sich die Eishackler mit 4:6 geschlagen geben. In einer dramatischen Partie auf eigenem Eis, das sie mit 4:3 gewann, zog die Mannschaft von Trainer Simon Mooslechner in der Best-Of-Three-Serie wieder gleich. Die Entscheidung über den Playoff-Einzug fällt am morgigen Dienstagabend in Waldkraiburg (20 Uhr).

„Das waren zwei enge Spiele“, konstatierte Mooslechner nach dem Duell in Peißenberg, das sein Team mit einer Energieleistung für sich entschied. „Heute haben wir nicht so viele Fehler wie in Waldkraiburg gemacht“, analysierte der Coach.

Das umkämpfte erste Drittel prägten vor allem zahlreiche Strafzeiten. Und beide Teams wussten ihre Überzahlsituationen zu nutzen. Tomas Rousek (2.) schoss die Gäste im Power­play in Front, ehe Brandon Morley (4.) bei einem Mann mehr das 1:1 erzielte. Nur 45 Sekunden später durfte der Eishackler-Anhang unter den fast 650 Zuschauern erneut jubeln, als Max Malzatzkis Distanzschuss den Weg zum 2:1 ins Tor fand.

Die Freude währte aber nur kurz, da Mathias Jeske (6.) bei einer Vier-gegen-Drei-Situation umgehend ausglich. Die Antwort darauf lieferte Eishackler Martin Lidl (10.), der bei doppelter Überzahl wieder vorlegte. Danach nahm die Anzahl der Strafen etwas ab und auch die Toreflut endete.

Die Peißenberger drängten im Mittelabschnitt auf die Vorentscheidung. Morley (25.) vergab zunächst einen Bauerntrick. Gleich danach bejubelte er das vermeintliche vierte Tor. Nach längerer Beratung gaben die Unparteiischen den Treffer aber nicht.

Im Schlussdurchgang verhinderte TSV-Torwart Korbinian Sertl den Ausgleich mehrfach, um dann doch von Michael Trox (51.) überwunden zu werden. Peißenberg erarbeitete sich nun aber Chance auf Chance, bis Lukas Novacek (57.) nach starker Vorarbeit von Valentin Hörndl zum 4:3 einnetzte. Auch weil sich die Gäste im Anschluss noch einige Strafen einfingen, brachten die Eishackler die knappe Führung ins Ziel.

Böcke in Überzahl

In Waldkraiburg begann die Partie zunächst nach dem Geschmack der Gäste. Dominik Ebentheuer (3.) traf zum 1:0. Doch erst gelang Nico Vogl (6.) das 1:1 und wenig später nutzte Josef Straka (7.) einen dicken Patzer in Peißenberger Überzahl zum 1:2. Ein weiterer Shorthander durch Leon Judt (14.) brachte die Gäste weiter ins Hintertreffen. Markus Andrä (16.) und erneut Ebentheuer (20.) glichen aber noch vor der Pause zum 3:3 aus.

Während des Mittelabschnitts schoss Leon Decker (27.) die Hausherren erneut in Front. Ansonsten kam aufgrund zahlreicher Strafzeiten – Waldkraiburgs Patrick Zimmermann kassierte nach einen Bandencheck gegen Markus Andrä eine Matchstrafe (35.) – kaum Spielfluss auf. Die Peißenberger wussten die fünfminütige Überzahl nicht zu nutzen; Straka scheiterte bei einem Penalty an Sertl. Nachdem Vogl (46.) erhöhte, brachte Morley (49.) die Eishackler wieder heran. Der Ausgleich wollte danach aber nicht fallen. Stattdessen machte Rousek (60.) mit einem Empty-Net-Tor alles klar.

Sollten die Eishackler morgen in Waldkraiburg gewinnen, geht es am Freitag mit der ersten Playoff-Runde beim ERC Sonthofen weiter.

hal

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