Schwere Zeiten für Eishackler: Kommissarische Abteilungsleitung übernimmt

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Eishackler-Chef Norbert Ortner fällt krankheitsbedingt für längere Zeit aus.

Peißenberg – Erfreuliche Meldungen sind bei den Peißenberger Eishacklern in den letzten Wochen selten. Beim Bayernligisten häuften sich stattdessen abseits des Eises die Hiobsbotschaften.

Eishackler-Chef Norbert Ortner fällt krankheitsbedingt bis auf Weiteres aus. Sein Stellvertreter Tobias Ende trat aus privaten Gründen vom Amt zurück. Die führungslose Abteilung leitet deshalb derzeit TSV-Präsident Stefan Rießenberger kommissarisch zusammen mit Schatzmeisterin Monika Lenttner. „Wir sind innerhalb der Vorstandschaft enger zusammengerückt, um alles in die richtigen Bahnen zu lenken“, ist Eishackler-Sprecher Andreas Schugg dennoch guten Mutes diese aufgrund der Corona-Einschränkungen bereits sehr schweren Zeiten dennoch zu bewältigen. „Wir werden das schaffen, wenn wir alle zusammenhalten und sich jeder an die Vorgaben hält, die ausgegeben werden“, erklärt Rießenberger.

Bei der Bayernliga-Mannschaft von Trainer Randy Neal laufen indessen die Vorbereitungen auf den Saisonstart am 2.Oktober relativ normal weiter, wenn man von den erschwerten Bedingungen aufgrund der Hygiene-Vorgaben absieht. Seit über einer Woche trainiert sie auf eigenem Eis. Am vergangenen Wochenende fand ein Trainingslager mit insgesamt sechs Eiszeiten statt. Am morgigen Sonntag (17.30 Uhr) steht nun das erste Testspiel zuhause gegen den ESC Geretsried auf dem Programm. Gegen den Ligakonkurrenten dürfen wieder 200 Zuschauer in die Eishalle, jedoch nur unter den Auflagen des Hygienekonzepts der Eishackler. „Das wird für uns alle ein großer Test werden, wie gut alles, auch während der Saison, ablaufen kann“, sagt Schugg.

Aufgrund der vorgeschriebenen Dokumentationspflicht muss sich jeder Zuschauer registrieren lassen. Um Staus am Einlass zu vermeiden haben die Eishackler eine Online-Ticketregistrierung auf der Homepage eishackler.tsv-eishockey.de eingerichtet. Darüber hinaus arbeiten die Peißenberger mit Hochdruck an einer Übertragung der Spiele via SpradeTV. „Wir sind guter Dinge das erste Heimspiel in der Saison gegen Kempten auf dem Bildschirmen zu Hause präsentieren zu können“, sagt Schugg, der zum Abschluss einen eindringlichen Appell an alle richtet. „Vorstandschaft, Trainer, Betreuer, Spieler, Sponsoren und Fans müssen an einem Strang ziehen, damit Eishockey in Peißenberg weiter angeboten werden kann.“

Von Roland Halmel

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