Rainer Höfler übernimmt Trainerposten bei den Eishacklern

Neuer Coach, neue Ziele

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Sponsor Edgar Wolf (li./FitLife) sowie die Eishackler-Führung mit Norbert Ortner (zweiter v. re./erster Vorstand Eishackler) und Tobias Ende (re./zweiter Vorstand Eishackler) bei der Vorstellung des neuen Trainers Rainer Höfler (zweiter v. li.)

Peißenberg – Die Peißenberger Eishackler haben einen neuen Trainer gefunden. Ähnlich wie Landsberg und Schongau setzt der Bayernligist dabei auf eine vereinsinterne Lösung. Rainer Höfler, der bisherige Nachwuchskoordinator, wird Nachfolger von Sepp Staltmayr, der die Peißenberger zwei Jahre lang betreute.

„Ich musste nicht lange überlegen, Rainer war für mich der erste Kandidat“, erklärte Eishackler-Chef Norbert Ortner bei der Vorstellung des neuen Trainers. „Er hat bei uns im Nachwuchs, der eine hervorragende Saison hinlegte, sehr gute Arbeit gemacht“, lobt Ortner den 52-Jährigen, der zuvor den Nachwuchs bei seinem Stammverein, dem EC Peiting und auch den des ESV Kaufbeuren trainierte. Im Erwachsenenbereich sammelte er Trainererfahrung beim ESV Bad Bayersoien und SV Apfeldorf. „Er kennt jeden Spieler und hat in der letzten Saison fast jedes Spiel gesehen“, erwartet Ortner keine großen Eingewöhnungsprobleme für Höfler, der mit einer klaren Ansage den Job übernimmt. „Bayernliga ist schon Leistungssport. Vom Aufwand her ist da gegenüber der Oberliga kaum ein Unterschied“, sieht Höfler seine Spieler in der Pflicht, entsprechend zur Sache zu gehen. Als harten Hund sieht er sich deshalb aber nicht. „Ich habe aber meine klaren Vorstellungen und die fordere ich auch ein“, sagt Höfler, dessen Sohn Florian bereits seit zwei Spielzeiten das Eishackler-Trikot trägt. Der frühere Stürmer, der in seiner aktiven Zeit vor allem für den ECP in der Oberliga stürmte, bekommt weiterhin Unterstützung von Simon Mooslechner als Co-Trainer.

Auf dem Eis bleibt auch vieles beim Alten. „Die meisten Spieler haben schon zugesagt“, berichtet Ortner vom aktuellen Stand der Verhandlungen. Auch Manfred Eichberger wird weiterhin für die Eishackler stürmen. Bei den Ausländern wird es dagegen einen Neustart geben, da sowohl Daniel Clairmont als auch der verletzte Dominik Novak keinen neuen Vertrag erhalten. Eine Änderung gibt es auch im Tor. Michael Resch legt eine Pause ein und Jakob Goll will sein Studium beenden. Beide stehen damit nicht mehr zur Verfügung. Fraglich ist, ob Felix Barth weitermacht. Wie seine Brüder Florian und Max, die beide ihre Schlittschuhe an den Nagel hängen, denkt der langjährige TSV-Goalie über sein Karriereende nach. Deshalb haben die Eishackler auch bereits reagiert und mit Korbinian Sertl vom EHC Waldkraiburg prominenten Ersatz verpflichtet. Der 26-jährige Torhüter kommt mit der Erfahrung aus einigen DEL2 Spielen für den SC Riessersee sowie zahlreichen Oberliga-Einsätzen für den ERC Sonthofen, den EV Lindau und Waldkraiburg in seinen Geburtsort zurück. Neu ist zudem Stürmer Julian Kraus von der U20 des EV Füssen. Markus Andrä kommt von der EA Schongau zurück. „Letzte Saison ist nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorstellten, vielleicht auch, weil wir mit Platz acht das Ziel sehr niedrig ansetzten. In der kommenden peilen wir das Halbfinale an“, liegt die Messlatte laut Ortner für die nächste Spielzeit höher.

Von Roland Halmel

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