Eishacklern gelingt fast optimaler Start in die Verzahnungsrunde

Sehr gute Leistung

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Ordentlich Druck auf das Lindauer Tor machten die Eishackler, wie hier Florian Höfler (rechts), der in Unterzahl das 1:1 erzielte.

Peißenberg – Einen annähernd optimalen Start in die Verzahnungsrunde feierten die Peißenberger Eishackler.

Nach dem 4:2 Erfolg im ersten Spiel bei den River Rats Geretsried setzte sich die Mannschaft von Trainer Sepp Staltmayr in eigener Halle völlig überraschend gegen den favorisierten Oberligisten EV Lindau nach Verlängerung mit 5:4 durch.

„Kämpferisch und spielerisch war das eine sehr gute Mannschaftsleistung. Mit eine der besten in dieser Saison“, zeigte sich Staltmayr, der auf den angeschlagenen Florian Barth und den erkrankten Manfred Eichberger verzichten musste, nach der Lindau-Partie sehr zufrieden.

Sein Team gestaltete die Anfangsphase ausgeglichen. Einen Fehler der Eishackler nutzte Kai Laux (8.) zum 0:1. Ein Patzer unterlief wenig später auch den Gästen. Auf Zuspiel von Dejan Vogl gelang so Florian Höfler (10.) in Unterzahl das 1:1. Die Freude der TSV-Fans unter den 650 Zuschauern währte aber nur kurz, da Andreas Farny einen umstrittenen Penalty (15.) zum 1:2 versenkte. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. In Überzahl traf Daniel Lenz (18.) von der blauen Linie zum 2:2. Im zweiten Drittel blieb das Tempo hoch. Erneut im Powerplay brachte Max Malzatzki (31.) die Peißenberger erstmals in Front. Noch mitten im Jubel der Eishackler glich Miro Jenka (31.) 13 Sekunden später wieder aus. Wenig später fand ein abgefälschter Distanzschuss von Tobias Fuchs (33.) in Überzahl den Weg zum 3:4 in die Maschen.

Die Eishackler bewiesen aber Moral. In der Folge drängten sie auf den Ausgleich, den Valentin Hörndl (43.) im Powerplay erzielte. Trotz weiterer Chancen wollte den Hausherren in der regulären Spielzeit kein weiteres Tor mehr gelingen. Das Versäumte holten sie in der Verlängerung nach. Einen Schuss von Malzatzki konnte der ECL-Keeper abwehren. Im Nachsetzen bugsierte Daniel Lenz (61.) die Scheibe zum Peißenberger Siegtreffer über die Linie.

Im Geretsrieder Freiluftstadion bekamen die Zuschauer einen ausgeglichenen ersten Spielabschnitt geboten. Beide Teams ließen in der Anfangsphase hochkarätige Chancen aus. Morley traf beispielsweise den Pfosten. Den Führungstreffer markierte schließlich Martin Köhler (10.) für die Hausherren aus der Distanz. Die Gäste antworteten mit noch mehr Druck und das zahlte sich aus, da Tobias Estermaier (14.) zum 1:1 einnetzte. Im zweiten Durchgang übernahmen die Eishackler langsam das Kommando. Dominic Ebentheuer (22.) fälschte einen Schuss zum 2:1 ab. Geretsried glich wenig später durch Dominic Fuchs (24.) wieder aus.

Die Peißenberger ließen sich aber nicht beirren. Mit einem Doppelschlag von Morley (25.) und Höfler (26.) zogen sie auf 4:2 davon. Im Schlussdrittel hatten die Gäste Pech, dass der Schiedsrichter einen regulären Treffer nicht anerkannte. Letztlich brachten die Eishackler den Sieg aber ins Ziel. „Über 60 Minuten waren wir die bessere Mannschaft“, resümierte Staltmayr.

Seine Truppe trifft nun am Freitag um 19.30 Uhr auf eigenenm Eis auf den TEV Miesbach, der noch ohne Punkte ist. Am Sonntag um 17.30 Uhr geht es zum EV Füssen.

Von Roland Halmel

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