Eishackler schießen Höchstadt zweistellig ab

Frust von der Seele gespielt

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Der Gegner erfolgreich nieder gehalten: Peißenbergs Kapitän Andreas Dornbach (links) markierte gegen Höchstadt auch noch den Endstand.

Peißenberg – Nach zwei weniger erfreulichen Auftritten und zwei deutlichen Niederlagen gegen Memmingen und Sonthofen kehrte die Peißenberger Eishackler im einzigen Spiel am vergangenen Wochenende in die Erfolgsspur zurück. Gegen den Höchstadter EC feierte die Truppe von Trainer Stano Meciar mit 11:3 den ersten zweistelligen Sieg seit zwei Jahren.

„Die letzte Woche war hart mit vielen Gesprächen zwischen Mannschaft, Trainer und Vorstand. Es hat sich aber gelohnt, jetzt sind wir wieder auf einem guten Weg“, strahlte Eishackler Chef Rudi Mach nachdem sich die Peißenberger erfolgreich den Frust von der Seele spielten. 

Die Hausherren legten auch gleich einen Blitzstart hin. Nach 27 Sekunden netzte Martin Hinterstocker zum 1:0 ein und Martin Weckerle (2.) legte wenig später auch gleich das zweite Tor nach. Im Anschluss wechselten die Gäste bereits ihren Torhüter, der seinen Kasten bis zum Beginn des zweiten Durchgangs auch sauber hielt. Nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn überwand ihn dann Valentin Hörndl (21.) zum 3:0. Danach ging es munter hin und her. Zweimal verkürzten die Höchstädter durch Grau (26.) und Kaczmarek (27.). Die Peißenberger hatten durch die Treffer von Max Barth (26.) und Sebastian Buchwieser (31.) aber die passende Antwort auf die Drangphase der Gäste parat. Martin Weckerle (36.), der einen Schuss von Michael Pfaff abfälschte und eine Solo von Milan Kopecky (37.) zum 7:2 brachten danach die Vorentscheidung. Im Schlussdrittel gelang den Hausherren erneut ein Blitztor. Nach 31 Sekunden erhöhte Buchwieser auf 8:2. Damit war der Torhunger der Eishackler aber noch nicht gestillt. Zweimal Kopecky (43.,49.) sowie Andreas Dornbach (58.) machten den Kantersieg perfekt. Zwischendurch betrieb Gulda für die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik. Am morgigen Sonntag (17 Uhr) wollen die Eishackler im Heimspiel gegen Nürnberg an die gute Leistung aus dem Höchstadt-Spiel anknüpfen.

Von Roland Halmel

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