Ersatzgeschwächte Eishackler kommen in Dorfen mit 0:6 unter die Räder

Verpatzter Jahresabschluss

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Matthias Müller verletzte sich im zweiten Drittel in Dorfen an der Schulter.

Peißenberg – Ziemlich in die Hose ging der letzte Auftritt des Jahres für die Peißenberger Eishackler. Die ersatzgeschwächte Truppe von Trainer Randy Neal kam beim ESC Dorfen mit 0:6 unter die Räder.

„Wir hätten noch länger spielen können und hätten trotzdem kein Tor geschossen“, grummelte Neal nach der ersten torlosen Partie seiner Mannschaft in dieser Saison. „Im ersten Drittel haben wir noch gut mitgehalten. Ab der Spielmitte haben sich die Jungs nicht mehr an den Plan gehalten und zudem waren sie viel zu weit vom Gegner weg“, ärgerte sich Neal.

Im ausgeglichenen ersten Drittel verzeichneten die Peißenberger, die ohne die kranken Max Malzatzki, Markus Andrä und Tobias Estermaier sowie den gesperrten Manuel Singer antraten, noch einige gute Möglichkeiten, die sie aber nicht zu nutzen wussten. Dorfen ging stattdessen durch Attenberger (15.) in Führung.

Im Mittelabschnitt änderte sich am Spielstand zunächst nichts, weil Michael Resch im Peißenberger Kasten einige Großchancen der Hausherren abwehrte. Erst durch Miculka (34.) musste er sich beim 0:2 geschlagen geben. Nach vorne ging in diesem Durchgang bei den Gästen nur noch wenig. Erst im Schlussdrittel bäumten sich die Eishackler, die auch noch Matthias Müller mit einer Schulterverletzung verloren, auf, allerdings nur für kurze Zeit.

Spätestens nach dem 0:3 durch Sorsak (44.) war die Partie gelaufen. Miculka (48.), Attenberger (51.) und Florian Brenninger (57) machten schließlich noch das halbe Dutzend voll. „Hoffentlich fängt das neue Jahr jetzt besser an, als das alte aufgehört hat“, meinte danach Eishackler-Sprecher Andreas Bauer dazu.

Die Peißenberger, die aktuell Platz fünf belegen, starten am Freitag um 17 Uhr zuhause gegen den EC Pfaffenhofen in den Vorrunden-Endspurt.

Danach sind sie sicher in der Verzahnungsrunde mit den Oberligisten dabei, denn auf den neunten Platz beträgt ihr Vorsprung bei den drei noch ausstehenden Spielen bereits 13 Punkte.

Von Roland Halmel

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