Eishackler verlieren 4:5 in Passau – Heimsieg gegen Landsberg

Erneut Vorsprung verspielt

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Valentin Hörndl traf gegen Landsberg doppelt.

Peißenberg – Zwei Gesichter zeigten die Peißenberger Eishackler am letzten Wochenende.

Bei den Passau Black Hawks verspielten die Mannen von Trainer Sepp Staltmayr zum wiederholten Male eine klare Führung, um mit einer 4:5 Niederlage nach Verlängerung vom Eis zu gehen. Im Heimspiel gegen den HC Landsberg konnten sich die Eishackler dafür rehabilitieren. Den Tabellennachbarn besiegten die Peißenberger mit 6:2.

„55 Minuten hat das die Mannschaft souverän runter gespielt“, urteilte Staltmayr nach dem Landsberg-Spiel vor über 900 Zuschauern zufrieden. Sein Team erwischte gegen die ersatzgeschwächten Lechstädter auch gleich einen Start nach Maß. Brandon Morley (4.), und Valentin Hörndl (5.) sorgten mit ihrem Doppelpack für ein schnelles 2:0. Danach dominierten die Hausherren weiter das Geschehen. In Überzahl erhöhte Daniel Lenz (11.) auf 3:0. Im Mittelabschnitt lief es für die Eishackler nicht mehr rund. Prompt kam Landsberg durch die beiden Treffer von Sven Gäbelein (24.) und Markus Kerber (26.) wieder heran. In der Folge war die flotte Partie ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Chancen. Weitere Tore fielen aber nicht. Das änderte sich erst im Schlussdrittel. Hörndl (46.) verschaffte den Eishacklern mit 4:2 etwas Luft. Mit einem schönen Schlenzer, der zum 5:2 einschlug, sorgte Manfred Eichberger (52.) für die Vorentscheidung. Endgültig gelaufen war die Partie, nachdem Dejan Vogl (58.) mit dem 6:2 das halbe Dutzend voll machte und den Endstand herstellte.

In Passau begannen die Peißenberger druckvoll. Das erste Tor erzielten jedoch die Niederbayern. Dominik Schindlbeck (6.) markierte das 0:1. Diese Führung verteidigten die Hausherren bis zur Drittelpause. Aus dieser kamen die Eishackler mit deutlich mehr Schwung. Das zahlte sich aus. Eichberger benötigte nur 39 Sekunden für zwei Tore zum 2:1. Florian Barth (25.) in Überzahl und Florian Höfler (29.) bauten danach den Vorsprung der Gäste auf 4:1 aus. Im Schlussdurchgang schlichen sich bei den Peißenbergern jedoch wieder zahlreiche Fehler ein, die Passau bestrafte. Schindlbeck (41.) gelang das 2:4. Philipp Müller (52.) und erneut Schindlbeck (57.) sorgten noch innerhalb der regulären Spielzeit für den 4:4 Ausgleich.

Die anschließende Verlängerung dauerte nur zehn Sekunden. So lange benötigte Sulcik (61.) bis er die Scheibe zum 5:4 Siegtreffer der Hausherren in den Winkel platzierte.

Am Sonntag um 17.30 Uhr beenden die Eishackler die Runde beim Tabellenzweiten ESC Dorfen, den sie im Hinspiel mit 10:2 besiegten.

Von Roland Halmel

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