Jeweils Sieg und Niederlage

Drei Punkte für TSV und EAS

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Peißenbergs Florian Barth (rechts) gelang in Überzahl das 3:1 gegen Pegnitz.

Peißenberg/Schongau – Zu den erhofften zwei Siegen hat es am Wochenende weder für die Eishackler des TSV Peißenberg noch für die EA Schongau gereicht. Erstere unterlagen in Erding torlos mit 0:2, schaukelten zuhause aber ein 5:4 gegen Pegnitz über die Zeit. Genau anders herum verlief das Wochenende für die Mammuts. Nach einem 4:3-Heimerfolg gegen Moosburg war in Geretsried mit 3:7 überhaupt nichts zu holen.

Gegen die Oberfranken vom EV Pegnitz traten die Eishackler nur mit kleiner Besetzung an. Grund war die Suspendierung einer Handvoll Spieler aus disziplinarischen Gründen nach der Erding-Pleite.

Trotz des dünnen Kaders bestimmten die Peißenberger im ersten Drittel weitgehend das Geschehen. Auf Zuspiel von Manfred Eichberger gelang Florian Höfler (15.) das 1:0. Fast im Gegenzug glichen die Pegnitzer, die ebenfalls ersatzgeschwächt antraten, durch Pierre Kracht (16.) aus. Erneut Höfler (25.), diesmal sogar in Unterzahl, wetzte diese Scharte mit dem 2:1 aus. Bei zwei Mann mehr auf dem Eis ließ Florian Barth (29.) das 3:1 folgen.

In der Folge vergaben die Gastgeber weitere gute Chancen. Das sollte sich zu Beginn des Schlussdrittels rächen: Aleksandrs Kercs machte die Partie 16 Sekunden nach dem Bully mit dem 2:3 wieder spannend. Dejan Vogl (48.) stellte im Anschluss mit dem 4:2 zwar wieder den alten Abstand her, entschieden war das Spiel damit aber noch lange nicht.

Die Pegnitzer bedrängten das von Jakob Goll gehütete Peißenberger Tor und Benjamin Wirth (56.) war es, der mit einem abgefälschten Schuss weiter auf 4:3 verkürzte. Danach hatten die Hausherren großes Glück, als Daniel Krieger (58.) nur die Latte traf. Erst Eichberger (60.) sorgte mit einem empty-net-Treffer für die Entscheidung. Kercs verkürzte noch auf 4:5. Nach seinem Treffer waren aber nur noch sieben Sekunden zu spielen, die drei Punkte blieben in Peißenberg.

Zwei Tage zuvor in Erding waren die Peißenberger einmal mehr an ihrer schlechten Chancenverwertung gescheitert. „Die ist mangelhaft und das ist unser Problem“, erklärte Staltmayr. Vor über 600 Zuschauern lieferten sich beide Teams eine intensive Partie. Den besseren Start erwischten die Hausherren, die durch Philipp Michl (8.) mit 1:0 in Führung gingen. Schiedsrichter Thomas Buckmann ließ den Treffer gelten, obwohl die Peißenberger heftig protestierten, weil die Scheibe ihrer Ansicht nach die Torlinie nicht ganz überquert hatte.

Die Eishackler kamen in der Folge zu einigen guten Möglichkeiten, darunter ein Pfostentreffer von Max Barth (14.). Sie scheiterten aber immer wieder am Erdinger Schlussmann Jonas Steinmann. Im zweiten Drittel attackierten Staltmayrs Schützlinge früher und kamen so immer wieder in Scheibenbesitz. Zählbares kam dabei aber nicht heraus. Den Eishacklern wollte weiter kein Tor gelingen. Auch im Schlussdurchgang nicht, in dem Gladiators-Angreifer Marco Deubler (55.) mit dem 2:0 den Endstand besorgte. Er überwand Michael Resch im Peißenberger Kasten und bescherte den Hausherren damit den glücklichen Sieg.

Nach dem Gastspiel am morgigen Dienstag in Füssen kommt der Aufsteiger aus dem Allgäu schon am Freitag (19.30 Uhr) zum Rückspiel zu den Eishacklern.

Verpatzter Start bei den Riverrats

Einen klassischen Fehlstart hat die EA Schongau am Sonntag im offenen Geretsrieder Eisstadion hingelegt. Maximilian Hüsken (5.) und Hans Tauber (9.) schossen die Hausherren schnell mit 2:0 in Front. Erst danach wachten die Mammuts auf. Bei mehreren guten Chancen scheiterten sie jedoch am Geretsrieder Torhüter Martin Morczinietz. Kurz vor Drittelende gelang Daniel Merl (19.) sogar noch der dritte Treffer der Riverrats.

Nicht zuletzt, weil Nachzügler und Routinier Martin Schweiger im zweiten Drittel zu den Mammuts stieß, lief es für die EAS ab da besser, wenngleich Florian Lechner (24.) zunächst auf 4:0 stellte. Marius Klein (31.) und Matthias Schuster (33.) brachten die Mammuts per Doppelschlag heran.

Im Schlussdrittel gab die EAS weiter Gas. Das Anschlusstor wollte aber nicht fallen. Stattdessen sorgten Merl (53.) und Dominic Fuchs (55.) mit ihren Treffern für die Entscheidung. Simon Maucher (56.) gelang danach noch Ergebniskorrektur, ehe Benedikt May (58.) mit dem 3:7 für den Schlusspunkt sorgte.

Deutlich aufgeweckter präsentierten sich die Mammuts zwei Tage zuvor gegen Moosburg. Schon nach 69 Sekunden stellte Vitalijs Hvorostinins auf 1:0. Moosburg glich durch David Michel (7.) aber wieder aus, doch Max Mewes (7.) schoss die Schongauer wieder in Front und kurz vor der ersten Pause ließ Hvorostinins (19.) das 3:1 folgen.

Im zweiten Durchgang bestimmten die Mammuts klar das Geschehen. Trotz dieser Überlegenheit kam aber nichts Zählbares heraus. Stattdessen machte es der ehemalige Peitinger Matthias Jeske (29.) mit dem 3:2 wieder spannend.

Im Schlussdrittel hielt EAS-­Goalie Niklas Marschall die Führung fest, nachdem er einen Penalty von Michel (47.) parierte. Erst ein Powerplaytor von Hvorostinins (57.) sorgte schließlich für Erleichterung bei den Hausherren. Der neuerliche Anschlusstreffer der Moosburger durch Daniel Schander (58.) kam zu spät, um die Partie noch zu wenden.

Am Freitag (20 Uhr) ist die EAS bei den Wanderers Germering im Einsatz.

hal

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