Eishackler gewinnen mit 6:5 nach Verlängerung gegen Buchloe

Sieg durch Nachsitzen

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Max Barth war im letzten Hauptrundenspiel gegen Buchloe mit vier Punkten der beste Peißenberger Scorer.

Peißenberg – Zum vierten Mal in dieser Saison mussten die Peißenberger Eishackler nachsitzen und zum vierten Mal holte sich die Truppe von Trainer Randy Neal den Zusatzpunkt.

Im bedeutungslosen letzten Hauptrundenspiel gegen den ESV Buchloe, beide Teams haben sich schon zuvor für die obere Verzahnungsrunde mit den Oberligisten qualifiziert, setzten sich die Eishackler nach Verlängerung mit 6:5 durch. Die Peißenberger blieben damit Fünfter. Beide Mannschaften traten stark ersatzgeschwächt an. Bei den Hausherren fehlte neben Topscorer Tyler Wiseman auch noch Max Malzatzki, Valentin Hörndl und Matthias Müller. Wiseman-Vertreter Dejan Vogl (6.), der in der kommenden Runde, in der ein zweiter Ausländer eingesetzt werden darf, spielberechtigt ist, brachte die Gastgeber in Überzahl in Führung.

In der Folge agierten beide Teams sehr offensiv. Ebenfalls bei einem Mann mehr auf dem Eis erzielte Seifert (10.) das 1:1. Wenig später musste Tobias Estermaier nach einem Foul mit Verletzungsfolge mit einer Spieldauerstrafe (11.) vorzeitig zum Duschen. Die Unterzahl überstanden die Hausherren aber unbeschadet. Dafür verschliefen die Eishackler den Start ins Mitteldrittel. Krafczyk (21.) und Vit (25.) brachten die Gäste so mit einem Doppelschlag mit 3:1 in Front. Max Brauer (27.) sorgte mit seinem Anschlusstreffer aber für Spannung. Danach ließen die Peißenberger zahlreiche gute Chancen, darunter einen Pfostentreffer, aus. Erst im Schlussdrittel gelang Manfred Eichberger (46.) mit einem Solo der 3:3-Ausgleich. In den letzten Minuten bekamen die gut 500 Zuschauer dann noch ein richtiges Torfeuerwerk geboten. Nachdem Fritz Stögbauer (55.) die Eishackler wieder in Führung schoss, antwortete Buchloe mit zwei Treffern von Weigant (56.) und Krafczyk (58.). Die Peißenberger gaben sich aber nicht geschlagen. In Überzahl glich Max Barth 47 Sekunden vor der Sirene aus und sorgte damit für die Verlängerung. Dort bereitete er nach nur 30 Sekunden den Siegtreffer seines Bruders Florian Barth vor. 

Am Freitag beginnt die Verzahnungsrunde, in der es die Peißenberger mit den Ligakonkurrenten Memmingen, Dorfen und Pegnitz sowie den beiden Oberligisten Schönheide und Höchstadt zu tun bekommen. Bei letzterem Team starten die Eishackler am Freitag auch in die Runde, die aus Hin- und Rückspiel besteht.

von Roland Halmel

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