Eishockey: Peißenberger mühen sich gegen ersatzgeschwächte Moosburger zum 4:2-Heimsieg

Unkonzentriert, aber erfolgreich

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Martin Andrä und die Peißenberger gaben gegen Moosburg klar den Ton an, nur ließen sie zu viele Chancen aus.

Peißenberg – Erfolge können auch nachlässig machen. Das zeigte das Heimspiel der Peißenberger Eishackler gegen den EV Moosburg.

Nachdem die Mannen vom Trainergespann Randy Neal und Simon Mooslechner zwei Tage zuvor in Moosburg mit 5:0 gewannen, taten sie sich vor heimischer Kulisse gegen die stark ersatzgeschwächten Gäste sehr schwer. Letztlich setzten sich die Eishackler dank eines guten Unterzahlspiels mit 4:2 durch. „Die Mannschaft war sehr unkonzentriert“, meinte Neal danach. „Wir haben uns sehr viele Chancen erarbeitet, aber nicht verwertet“, ergänzte der Eishackler-Coach. Sein Team war zwar die spielbestimmende Mannschaft, nur schafften sie es lange Zeit nicht, den guten Gästekeeper Dennis Jedrus zu überwinden.

Nach dem torlosen Eröffnungsdrittel gerieten die Peißenberger vor 530 Zuschauern durch Ujcik (25.) sogar in Rückstand. Die Scharte wetzte Eishackler-Kapitän Florian Barth wenig später mit dem 1:1 (28.) in Unterzahl aber wieder aus. Manfred Eichberger (28.) ließ nur 21 Sekunden später das 2:1 folgen. Als schließlich Tyler Wiseman (35.) auch noch das 3:1 erzielte, schien der Weg in Richtung Sieg geebnet zu sein. Die Moosburger gaben sich aber noch nicht geschlagen. Gleich zu Beginn des letzten Drittels brachte Hanöffner (41.) die Gäste wieder heran. Richtig Spannung kam danach aber keine auf, da die Eishackler weiterhin das Spiel bestimmten. Nur verpassten sie es, für klare Verhältnisse zu sorgen. Aus einer Vielzahl von Möglichkeiten machte nur noch Tobias Estermaier in Überzahl das 4:2 (49.), bei dem es auch bis zum Schluss blieb.

Am heutigen Sonntag (17 Uhr) erwarten die Eishackler nun den ECDC Memmingen.

von Roland Halmel

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