Notfalls ohne Ausländer

Eishockey: Planung für Eishackler durch viele offene Fragen erschwert

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Der Chef der Eishackler Norbert Ortner spricht über die kommende Saison.

Peißenberg – Die Eishockeyteams basteln aktuell fleißig an den Mannschaften für die kommende Saison. Wie diese abläuft und wann sie beginnt, kann derzeit aber noch niemand sagen.

„Die Planung ist schwierig“, räumt Norbert Ortner, der Chef der Peißenberger Eishackler ein. Wie viele Zuschauer können ins Stadion, wie ist die finanzielle Lage bei den Sponsoren und wie schaut die Liga aus? Das sind nur ein paar der Fragen, die den Bayernligisten von der Ammer, aber auch die Konkurrenten, derzeit umtreiben. Die Oberliga baggert aktuell an den Bayernliga-Teams aus Miesbach, Passau und Landsberg, um sie zum Aufstieg zu bewegen. „Da wird wieder einiges versprochen“, sieht Ortner die Lockangebote eher kritisch. „Ich kann die Oberliga verstehen, aber mir wäre das Risiko zu groß“, sagt der Eishackler-Chef. „Klar will man als Sportler gerne aufsteigen, aber man muss halt auch an die wirtschaftlichen Risiken denken“, warnt Ortner. Deshalb gehen die Peißenberger auch sehr zurückhaltend an die Personalentscheidungen für die kommende Saison heran.

Das gilt vor allem für die Besetzung der beiden Ausländerstellen. „Das wird noch dauern“, bittet Ortner die Fans um Geduld. Randy Neal, der auf den Trainerposten bei den Peißenbergern zurückkehrte, hat schon seine Fühler ausgestreckt und seine Kontakte angezapft. „Wir schauen uns überall um,“ sind die Eishackler, was die Nationalitäten der Kontingentspieler angeht, laut Ortner völlig offen. Wobei die aktuellen Reisebeschränkungen die Suche nicht einfacher machen. Die Peißenberger wollen deshalb auch nicht ausschließen ohne Ausländer anzutreten. „Wenn wir keinen haben, dann ist das halt so. Der Trainer plant so, dass es auch ohne geht“, stellt Ortner klar. Deshalb schauen sich die Eishackler verstärkt nach deutschen Spielern um. „Es ist einiges in der Pipeline“, verrät Ortner, der dem Vernehmen nach mit zwei Stürmern bereits einig ist. „Und an einem zweiten Torhüter sind wir dran, aber es ist noch nichts spruchreif“, berichtet der Eishackler-Chef.

Von Roland Halmel

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