Pleite beim Vorletzten

Raistinger Freitagabend-Fluch hält an

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Nach langer Verletzungspause erzielte Ludwig Huber (weiß) in Aindling wieder ein Tor für die Raistinger. Die Niederlage konnte er aber auch nicht verhindern.

Raisting – Drei Gegentore innerhalb von sieben Minuten haben das Schicksal des SV Raisting besiegelt: Gegen den Vorletzten TSV Aindling mussten sich die Radom-Kicker mit 1:4 geschlagen geben. „Die Niederlage war verdient, aber sie fiel zu hoch aus“, resümierte Trainer Markus Ansorge nach dem Ende der kleinen Erfolgsserie von drei Siegen in Folge enttäuscht.

Mit Freitagabendspielen steht der SV Raisting weiterhin auf Kriegsfuß. Beim TSV Aindling sah es zwar lange Zeit nicht schlecht aus, doch sieben rabenschwarze Minuten kosteten die dringend benötigten Punkte. „Vielleicht war das das richtige Signal an die Mannschaft, dass man in der Liga kein Team unterschätzen darf und auch gegen den Vorletzten mehr geben muss“, gab es hinterher etwas Kritik von Coach Ansorge. „Ich will den Stab aber nicht über die Mannschaft brechen, Aindling hat unsere Fehler einfach gnadenlos ausgenutzt.“

Sein Team fand gegen die Hausherren, die ihr zweites Spiel unter dem neuen Trainer Thomas Wiesmüller enorm bissig und aggressiv angingen, nur schwer in Tritt. Nach der ersten Ecke hatte der SVR Glück, dass Johannes Raber (5.) aus kurzer Entfernung nur die Latte traf. Erst nach zwanzig Minuten fand Raisting langsam ins Spiel. Kevin Kümmerle (22.) scheiterte mit seinem gefährlichen Frei­stoß an Aindlings Keeper Florian Peischl. Wenig später bekam der Torhüter Unterstützung durch einen Verteidiger: Bei einem Nachschuss von Max Baumgartner (30.) klärte Julian Mayr auf der Linie.

Nach der Pause gingen die Hausherren wieder offensiver zu Werke. Einen Raistinger Fehler nutzte Simon Fischer (51.) zum Führungstreffer. Kümmerle und Baumgartner ließen im Anschluss gute Möglichkeiten ungenutzt. Das rächte sich: Nach einem weiteren Patzer des SVR markierte Fischer das 0:2 (72.). „Danach war die Luft raus“, gestand Ansorge. „Wir wurden gnadenlos ausgekontert.“ Fischer machte seinen Hattrick perfekt (76.), wenig später sorgte Moritz Buchhardt (79.) mit dem 0:4 für die endgültige Entscheidung. Den Raistingern gelang zwar noch der Ehrentreffer. Die Freude über das Tor des eingewechselten Ludwig Huber (86.), der nach langer Verletzungspause wieder traf, hielt sich jedoch in Grenzen.

Chance zur Wiedergutmachung gibt es am Wochenende: Der SVR empfängt Aystetten – diesmal wieder an einem Sonntag. Anstoß in der Raiffeisen Arena ist um 15 Uhr.

hal

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