Spiele am Wochenende abgesagt

Erneute Corona-Zwangspause für den ECP

Martin Mazanec und die Peitinger hoffen auf eine Rückkehr aufs Eis in der kommenden Woche.
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Martin Mazanec und die Peitinger hoffen auf eine Rückkehr aufs Eis in der kommenden Woche.

Peiting – Sieben Partien hätte der EC Peiting in den letzten drei Wochen der Hauptrunde in der Oberliga Süd noch bestreiten müssen. Die dritte Corona-Zwangspause beim ECP verhinderte jetzt aber diesen Plan. Am vergangenen Freitag gab es erste Verdachtsfälle, die sich in der Zwischenzeit in Positivfälle verwandelten. „Wir haben alle per PCR-Test getestet, da stehen noch ein paar Ergebnisse aus“, kann ECP-Teammanager Gordon Borberg den Umfang der Betroffenen noch nicht abschätzen.

„Wir haben noch keine endgültigen genauen Aussagen vom Gesundheitsamt wie es weitergeht. Sicher ist aber, dass einige Spieler bis zum 9.März in Quarantäne sind“, ergänzt Borberg, der sich im ständigen Austausch mit der Behörde befindet und der zudem bemüht ist, sich einen Überblick zu verschaffen. „Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn wir 20 Fälle auf einmal gehabt hätten, dann wäre jetzt vielleicht Ruhe“, sagt ECP-Geschäftsführer Peter Gast.

Inzwischen steht fest, dass die geplanten Spiele der Peitinger an diesem Wochenende zuhause gegen Weiden (Freitag) und in Deggendorf (Sonntag) nicht stattfinden können. Ob der ECP dann eine Woche später gegen Füssen (12. März) aufs Eis zurückkehren kann, steht in den Sternen.

„Die betroffenen Spieler dürfen erst nach einem ausführlichen Gesundheitscheck wieder spielen“, erklärt Borberg die Vorsichtsmaßnahmen, die auch schon bei den vorherigen Corona-Fällen in der Mannschaft ergriffen wurden.

Warum es die Peitinger zum dritten Mal erwischte, kann sich der Teammanager auch nicht erklären. „Wir haben alle Hygienevorgaben genau eingehalten“, so Borberg. Die aktuell betroffenen Spieler zeigen leichte Symp­tome. „Aber es ist nichts Tragisches“, meint Borberg, dem klar ist, dass der ECP bis zum Hauptrundenende am 16. März nicht auf die geplanten 36 Partien kommen wird. „Wir versuchen natürlich so viele Spiele wie möglich zu machen“, ist Borberg froh, dass 80 Prozent der Spiele und damit die geforderte Quote von 75 Prozent erreicht sind, wobei er hofft noch rechtzeitig vor dem Hauptrundenende wieder in den Spielbetrieb einsteigen zu können.

Die Chancen der Peitinger sich in den dann noch verbleibenden zwei bis drei Spielen in der Tabelle noch zu verbessern und den direkten Einzug in die Playoffs zu schaffen, sind trotzdem mehr als gering. „Ich bin kein Rechengenie, aber wenn es noch möglich sein sollte, Platz sechs zu erreichen werden wir alles versuchen“, stellt Borberg klar. Wobei er einräumt, dass die Planungen der aktuell siebtplatzierten Peitinger in Richtung Pre-Playoffs gehen, die nicht in einer Best-of-Three Serie, sondern nur in Hin- und Rückspiel entschieden werden. „Wir hoffen, dass bis dahin auch einige unser verletzten Spieler zurückkehren“, hat die neuerliche Zwangspause der Peitinger für Borberg auch ein wenig Gutes.

„Gegen Landsberg hätten uns aus dem normalen Kader elf Leute gefehlt“, ist die personelle Situation beim ECP mehr als angespannt. „Das wäre für einige junge Spieler die Chance gewesen sich zu beweisen, aber natürlich auch eine Herausforderung“, meint Borberg, der versucht mit der aktuellen Lage so professionell wie möglich umzugehen. „Die Saison ist alles andere als leicht, aber wenn die Corona-Fälle direkt vor den Playoffs aufgetreten wären, wäre alles noch viel Schlimmer“, möchte sich der ECP-Teammanager einen zweiten Ausfall der schönsten Jahreszeit für die Eishockeymannschaften wie im letzten Jahr gar nicht erst vorstellen. „Dann wäre alle Arbeit umsonst gewesen“.

Roland Halmel

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