Erste Testspieleindrücke beim EC Peiting

Zweimal Nachsitzen gegen Salzburg

Hechenrieder EC Peiting Salzburg Eishockey
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Florian Hechenrieder, der beim Heimspiel gegen Salzburg den ECP-Kasten hütete, bekam mehrfach Gelegenheit sich auszuzeichnen.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Der Anfang ist gemacht. Nach einer harten Trainingswoche absolvierte der EC Peiting seine beiden ersten Testspiele. Zweimal hieß dabei der Gegner Red Bulls Salzburg II. Einen Sieger fand keine der beiden Partien in regulärer Spielzeit.

Auf eigenem Eis bezwang die Truppe von Anton Saal die Jungbullen nach Penaltyschießen mit 5:4. Zwei Tage später revanchierten sich die Österreicher mit einem 5:4-Erfolg nach Verlängerung. „Das waren zwei gute Tests gegen einen starken Gegner“, bilanzierte Saal nach dem Salzburg-Doppelpack.

Beim Auswärtsspiel standen ihm nur drei Blöcke zur Verfügung, da die jungen Spieler in der DNL im Einsatz waren und Rückkehrer Florian Stauder beruflich verhindert war. „Im ersten Drittel hatten wir schwere Beine“, meinte Saal, nachdem der Red Bulls-Nachwuchs, der komplett mit einer U20-Mannschaft antrat, klar das Spiel bestimmte und auch mit 2:0 in Führung ging.

Im Mittelabschnitt fanden die Peitinger langsam besser ins Spiel. Daniel Reichert (25.) gelang der Anschluss. Richtig in Schwung war der ECP erst im Schlussdurchgang. „Da hatten wir ein paar gute Wechsel“, urteilte Saal. Thomas Heger (46.) und zweimal Marco Habermann (49., 52.) brachten die Gäste in Front. Salzburg glich danach aber umgehend aus, so dass es in die Overtime ging. Dort verpasste Peiting die Entscheidung, die stattdessen den Jungbullen (61.) gelang.

Fehlendes Timing

Zwei Tage zuvor hatte der ECP nach einem Jahr Zuschauerabstinenz vor rund 200 Fans die Vorbereitung ebenfalls gegen Salzburg 2 eröffnet. Die Österreicher, die bereits am Ende ihrer Testspielphase waren, kamen wie erwartet mit hohem läuferischen Einsatz und enormem Tempo aufs Eis. „Man hat gesehen, dass die Bulls schon deutlich weiter sind“, meinte Saal, nachdem seinem Team viele Stockfehler und ungenaue Zuspiele unterliefen. „Das Timing hat nicht so gestimmt“.

Der ECP geriet im ersten Durchgang zunächst in Rückstand (12.). Reichert (13.) glich umgehend aus. Nardo Nagtzaams (18.) Führung hielt nur kurz, da die Gäste schnell gleichzogen (19.). Auch Hegers (24.) 3:2 im zweiten Drittel hatte nicht lang Bestand. Nach dem 3:3 (25.) vergab der ECP eine fünfminütige Überzahl. „Da hat Salzburg öfter aufs Tor geschossen als wir“, grummelte Saal.

Die Powerplays dominierten im Anschluss das Geschehen, ohne dass ein Team daraus Kapital schlug. Erst im Schlussdrittel brachte Andreas Feuerecker (46.) die Hausherren wieder in Führung. Elf Sekunden vor der Sirene schafften die Gäste, die davor ihren Torhüter vom Eis nahmen, den Ausgleich. In der Verlängerung fielen keine Tore.

Die Entscheidung brachte erst das Penaltyschießen, wo wie international üblich zehn Schützen antraten. Nur Ty Morris brachte dabei die Scheibe unter und das reichte dem ECP zum Sieg. „Wir haben noch viel zu tun“, lautete danach Saals Haupt­erkenntnis.

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