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Wanderpokal geht an den Auerberg

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Andreas Sturm (Ammergau) errang den Sieg im Leichtgewicht. © Halmel

Rottenbuch – Der dritte Titel in Folge ist perfekt. Die Fingerhakler vom Gau Auerberg nutzten das Heimrecht bei der 59. Deutschen Meisterschaft im Festzelt auf der Schönegger Käsealm um sich nach 2016 und 2017 den Wanderpokal zu sichern, der durch drei Siege hintereinander jetzt auch in ihren Besitz übergeht.

„Wir haben in allen Klassen gut gepunktet“, war für Hubert Greisel, den Chef der ausrichtenden Auerbergler, das ausgeglichen besetzte Team mit 41 Haklern der Schlüssel zum Erfolg. Greisel selbst war bei den Senioren 1 Schwer im Einsatz und belegte dort den dritten Platz. „Damit bin ich sehr zufrieden“, bilanzierte er, der damit seinem Gau wichtige Zähler für das Gesamtklassement verschaffte.

Die Auerbergler sammelten am Ende 52 Punkte und das reichte um den schärfsten Verfolger, den Ammergau, der auf 37 Punkte kam, hinter sich zu lassen. Die Ammergauer feierten zwar vier Klassensiege und damit mehr als ihr Dauerrivale aus Bern­beuren, bei dem nur Philipp Schuster beim Junioren-Dreifachsieg der Auerbergler die Nase vorne hatte. In der Breite, sprich bei in den neun Klassen punktebringenden Positionen eins bis sechs, waren die Auerbergler aber erfolgreicher.

„Wir sind froh über Platz zwei, nachdem wir zwischendurch nur auf Rang vier lagen“, bekannte Hans-Jörg Reßler. Der Vorstand der Ammergauer holte sich bei den Senioren 1 wie seine Teamkollegen Gerhard Sturm (Senioren Schwer), Anton Bader (Halbschwergewicht) und Andreas Sturm (Leichtgewicht) den Sieg. Auf dem Weg dorthin wurden die Hakler von den 800 Fans im voll besetzten Festzelt lautstark angefeuert. „Die Stimmung ist wirklich super“, fand Greisel, der wie viele andere mit zwei lädierten Mittelfingern die Meisterschaften beendete. „Das gehört dazu“, war von den hart gesottenen Haklern zu hören, die sich vor dem Weg auf die Bühne akribisch vorbereiteten.

Egal ob mit Gewichten, einem Expander oder einem Teamkollegen als Sparringspartner erfolgte das Warmmachen. Beim Duell am Kampftisch dauerte es dann oft nur einen kurzen Augenblick, bis einer der Hakler über den Tisch gezogen wurde oder den Lederring aus dem Finger rutschen ließ. Bei zwei Niederlagen war der Wettbewerb, der im Modus Doppel-K.o. ausgetragen wurde, dann vorbei.

Für die Auerberger war nach dem über achtstündigen Turnier noch lange nicht Schluss. „Wir haben ordentlich gefeiert“, so Monika Arlt, die Schriftführerin des Gaus.

hal

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