Mit 70 Teilnehmern

Forster Schlammspringer veranstalteten Enduro-Rennen auf dem Maisfeld

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An den Hindernissen bekamen die rund 400 Zuschauer beim Maisfeld-Enduro auch spektakuläre Sprünge geboten.

Forst - Seit drei Jahren findet im Wessobrunner Ortsteil Forst, genauer gesagt in Unterforst, ein Enduro-Rennen auf einem abgeernteten Maisfeld statt.

Veranstaltet wird das Motorsportspektakel von den „Schlammspringern Forst“, die in diesem Jahr knapp 70 Starter begrüßen durften. „Damit sind wir zufrieden“, meinte Markus Sieber, der Vorstand der „Schlammspringer“, die mit rund 25 Helfern und diversen Maschinen einen rund 1 200 Meter langen Rundkurs mit zahlreichen Kurven und auch dem einen oder anderen Hindernis aus Baumstämmen bauten. Dieser musste zunächst bei der gezeiteten Qualifikation bewältigt werden. Aus den dabei erzielten Zeiten wurden drei Klassen aus ähnlich schnellen Fahrern gebildet, in denen dann am Nachmittag die Rennen gefahren wurden. Bei idealen äußeren Bedingungen waren jeweils zwei Läufe zu absolvieren, die über 15 Minuten plus zwei Runden gingen. Die Enduro-Piloten wurden per Le Mans-Start auf die Strecke geschickt, das bedeutet, dass die Fahrer zunächst mit dem Rücken zu ihrer Maschine Aufstellung nehmen. Nach dem Startsignal galt es dann so schnell wie möglich auf die Sitzbank zu springen, das Gefährt anzulassen und loszufahren. Durch diese Startmethode entzerrte sich das Feld schnell.

Der eine oder andere Sturz blieb zwar nicht aus. Sie verliefen aber allesamt glimpflich. Einen Strauchler gab es auch im abschließenden Superfinale mit den besten Acht aus der Klasse „Sport“, den besten Fünf aus der Klasse „Amateur“ und den besten Drei der Hobbyklasse. Beim Ausscheidungsrennen, bei dem nach jeder Runde der Letzte rausflog und dann ein Neustart erfolgte, kämpften Stefan Aigster und Werner Friedl am Ende um den Sieg. In der vorletzten Kurve kamen beide nach einer Berührung zu Sturz.

Beide standen aber sofort wieder auf, klatschten sich ab und fuhren gemeinsam durchs Ziel. „Dadurch hatten wir im Superfinale zwei Sieger“, erklärte Sieber nach der sportlichen Geste. Friedl gewann davor die Klasse „Sport“ vor Aigster und Luis Staltmeir. Bei den „Amateuren“ hatte Sebastian Palmberger vor Martin Schelle und Konrad Weber die Nase vorne. Das Podium in der Hobbyklasse bildeten Andreas Häuserer als Erster zusammen mit Lorenz Wasensteiner und Rudolf Aigster. Nicht nur die Gewinner durften sich am Ende freuen. Einen Teil des Erlöses der Veranstaltung spenden die „Schlammspringer“ den Kindergärten in Forst und Wessobrunn, sowie dem Kinderhospiz in Dießen.

Von Roland Halmel

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