Versammlung im dritten Anlauf

Führungsmannschaft des TSV Peiting bleibt komplett im Amt

TSV Peiting Vorstand Neureuther
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Präsident Günther Neureuther (3. v. links) mit der unveränderten Führungsmannschaft des Sportvereins.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peiting – Zwei Termine, nämlich im Sommer dieses Jahres sowie in dem des Vorjahres, hatte der TSV Peiting für seine Delegiertenversammlung bereits vorgemerkt. Beide kamen wegen den Corona-Einschränkungen aber nicht zustande. Im dritten Anlauf gelang es, die Zusammenkunft jetzt im Herbst durchzuführen, allerdings nicht wie gewohnt in der Schlossberghalle, sondern in der Dreifach-Turnhalle in Birkenried. Dem Verein bleibt seine Spitze erhalten.

„Ich freue mich, der TSV-Familie endlich ‚Grüß Gott‘ sagen zu können“, begrüßte Bürgermeister Peter Ostenrieder die 84 Anwesenden in der Halle, wobei er einräumte, dies gerne früher gemacht zu haben. „Das war wegen Corona aber leider nicht möglich“, meinte Ostenrieder, der sich beim TSV ausdrücklich für die gute Umsetzung der staatlichen Vorgaben während der Pandemie bedankte. Gleichzeitig lobte der Rathauschef auch seinen Vorgänger im Amt, Michael Asam, sowie den Gemeinderat. „Ich denke, sie haben ein gut bestelltes Feld hinterlassen“, urteilte Ostenrieder, der selbst auch von TSV-Präsident Günther Neureuther ein Lob bekam.

„Ich war ja nach der Wahl skeptisch, was die Sportfreundlichkeit des neuen Bürgermeisters anging, aber die gute Zusammenarbeit mit uns setzt er fort“, bekannte Neureuther, der sich bei der Gemeinde für die neuen Fußballplätze in der ehemaligen Kiesgrube, aber auch für den Erlass der Miete für die Sportanlagen für ein Jahr bedankte.

In seinem Bericht ging der TSV-Chef unter anderem auf die Sanierung des TSV-Platzes an der Schlossberghalle ein, die rund 146.000 Euro kostete. 58.000 Euro kam dabei über Fördermittel, den Rest stemmte der Verein aus eigenen Mitteln.

Erfreulicherweise wurde der TSV vom starken Mitgliederschwund, den viele andere Sportvereine beklagten, nicht getroffen. „Wir sind da etwas verschont geblieben“, urteilte Neureuther mit Blick auf die aktuell 2.466 Mitglieder (Vorjahr 2.602).

Ein Plus vermeldete er bei den Übungsleiterlizenzen, die auf 99 Vorjahr (85,5) anstiegen. „Das Sportprogramm erfreut sich beim TSV großer Beliebtheit, aber leider konnten nicht alle Angebote wegen der Pandemie durchgeführt werden“, hofft Neureuther, dass jetzt hier wieder Normalität einkehrt.

Schwarze Zahlen verkündete auch Schatzmeister Hans Schilcher für die beiden letzten Jahre. Im Jahr 2019 blieb unterm Strich ein Plus von 40.000 Euro und in 2020 ein Gewinn von 21.000 Euro.

Bei den anschließenden Wahlen wurde das komplette Präsidium im Amt bestätigt. Die Führungsmannschaft des TSV besteht damit weiter aus Neureuther (Präsident), Schilcher (Vizepräsident Finanzen), Volker Hickisch (Vizepräsident Sport), Pia Pelzl (Schriftführerin), Thomas Strobl (Liegenschaftsreferent) sowie den beiden Abteilungsreferenten Theda Smith Eberle und Heinz-Günter Deuster. Vakant blieb der Beisitzerposten „Internet“ von Dennis Luschtinetz, der berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung stand. Mit einem Appell von Neureuther, „so lange es geht die Papiersammlung durchzuführen“, endete die Delegiertenversammlung nach nur einer Stunde.

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