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Fünf Tage, drei Spiele, sieben Punkte für die Peißenberg Miners

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Von: Roland Halmel

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Niko Fissekis Peißenberg Miners Eishockey Bayernliga
Niko Fissekis baute sein Torbilanz am vergangenen Wochenende auf 13 Treffer aus. © Halmel

Peißenberg – Sieben von neun möglichen Punkten. Das ist die Peißenberger Bilanz nach der englischen Auswärtswoche mit drei Partien in der Fremde binnen fünf Tagen. Nach der 4:5-Niederlage im Penaltyschießen beim ESC Kempten setzten sich die Miners zuletzt beim Vorletzten EC Pfaffenhofen mit 6:3 durch. Erneut nur ein Spiel hatte die EA Schongau, die Mammuts siegten 6:2 in Dorfen.

„Am Ende machte unsere individuelle Qualität und die nachlassende Kraft bei Pfaffenhofen den Unterschied“, meinte Peißenbergs Trainer Christian Kratzmeir nach dem Arbeitssieg. Gegen die ersatzgeschwächten Hausherren, die nur elf Feldspieler aufbieten konnten, erwischten die Peißenberger einen Start nach Maß. Doch das 1:0 durch Niko Fissekis (2.) erwies sich als Gift. „Einige dachten wohl, es wird wieder ein 10:0 wie im Hinspiel“, meinte Kratzmeir, dessen Team nun merklich nachließ. Noch vor der ersten Sirene glichen die Hausherren durch Moritz Neureuther (17.) aus. Noch unerfreulicher wurde es im Mittelabschnitt. Erst nach Daniel Hanlons (29.) Treffer und dem somit erstmaligen Rückstand wachten die Miners wieder auf. Fissekis (31.) und Dominic Krabbat (39.) brachten die Gäste mit ihrem Doppelschlag wieder in Front.

Hanlon (45.) schaffte zwar den neuerlichen Gleichstand, den Peißenbergern gelang es danach trotz den anstrengenden vorangegangenen Tagen aber, nochmal einen Gang hochzuschalten. Mit einem sehenswerten Handgelenkschuss besorgte Tomas Rousek (50.) die erneute Führung, Max Malzatzki (55.) brachte wenig später die Vorentscheidung. Dominic Krabbat machte 45 Sekunden vor Schluss mit dem sechsten Gästetreffer ins verwaiste Tor endgültig alles klar.

Zuvor in Kempten legten die dünn besetzten Peißenberger ebenfalls vor. Malzatzki (5.) traf von der Blauen. In Überzahl glich Robert Lepine (10.) für die Sharks aber schnell wieder aus. Nach einem schönen Zuspiel von Rousek schoss Sinan Ondörtoglu (19.) die Peißenberger noch vor dem ersten Wechsel erneut in Front.

Auch im Mittelabschnitt lieferten sich beide Teams ein Duell auf hohem Niveau. Nach einem Scheibenverlust der Gäste im eigenen Drittel glich Nikolas Oppenberger (28.) aus. Wenig später gelang Lepine (30.) im Nachsetzen ein weiterer Überzahltreffer des ESC. Einen guten Konter der Miners verwertete Martin Andrä (31.) zum Gleichstand, wenig später netzte Oppenberger (34.) zur neuerlichen Kemptener Führung ein.

Im Schlussdrittel kassierten die Miners immer wieder Strafen. Das Penaltykilling funktionierte aber, so dass die Allgäuer den Vorsprung nicht vergrößern konnten. Unmittelbar nach dem Ablauf der einzigen Überzahl der Miners im letzten Durchgang arbeitete Tobias Estermaier (47.) die Scheibe zum 4:4 ins Tor.

Dabei blieb es dann, da die Gäste einige gute Torgelegenheiten ausließen – auch in der Verlängerung. Im Penaltyschießen scheiterten Fissekis und Krabbat an Kemptens Torfrau Jennifer Harß. Die Sharks trafen dagegen zweimal und sicherten sich den Zusatzpunkt. Am Freitag (20 Uhr) erwarten die Miners den zuletzt starken ESV Buchloe zum ersten Heimspiel seit vier Wochen.

Dritter EAS-Sieg am Stück

Ein Duell zweier schmaler Kader fochten die mit zwölf Feldspielern angereisten Mammuts beim ESC Dorfen aus, der seinerseits auch nur 13 Verteidiger und Angreifer zusammenbrachte. Nachhallend den Überblick verloren die Schongauer nur in der 15. Minute, als Gaspr

Susanj für die Eispiraten in Unterzahl ausglich. Zuvor hatte Roman Tomanek getroffen (6.). Im Powerplay besorgte Florian Höfler (18.) aber die erneute Führung, ab da lief es: Jason Lavallee (25., 49.), Höfler (27.) und Florian Seelmann (54.) erhöhten auf 1:6, sodass auch noch der dritte Goalie Jan Richter Einsatzminuten erhielt; der etatmäßige Backup und derzeitige Starter Philipp Wieland machte vorzeitig Feierabend. Simon Franz (57.) verkürzte noch, dann war Schluss.

Geht alles glatt, ist die EA Schongau nach dem eher überschaubaren Programm der vergangenen Wochen nun wieder regelmäßiger gefordert: Am morgigen Mittwoch (20 Uhr) daheim gegen Buchloe, am Freitag (20 Uhr) zuhause gegen Waldkraiburg und am Sonntag in Königsbrunn (18 Uhr).

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