Peitinger beendeten mit Glück schlechte Heimserie

Ausgleich in letzter Sekunde

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Der Kopfball von Christoph Schleich brachte nichts ein. In letzter Sekunde gelang dann aber dem Peitinger Kapitän noch der Ausgleich gegen Aubing.

Peiting – Die schlechte Heimserie des TSV Peiting von drei Niederlagen in Folge auf eigenem Platz ist vorbei. Trotzdem kam nach dem 3:3 gegen den SV Aubing bei Trainer Markus Ansorge keine rechte Freude auf. 

„Das war das schlechteste Spiel seit dem ich die erste Mannschaft trainiere“, urteilte Ansorge, nachdem sein Team in letzter Sekunde noch den Ausgleich schaffte, und so die vierte Heimpleite in Serie verhinderte. 

In einer insgesamt schwachen Bezirksligapartie mit wenigen Torchancen lagen die Peitinger zweimal zurück. Letztlich bewiesen sie aber Moral und schafften gegen den Tabellennachbarn noch den Gleichstand. „Die Jungs haben sich nicht aufgegeben. Das war noch das Beste am Spiel“, ergänzte Ansorge. 

Bis zum Wechsel kam seine ersatzgeschwächte Elf zu keiner einzigen Torchance. Die Aubinger zeigten mehr Tordrang. Mit der zweiten Möglichkeit brachte Dennis Forster(26.) die Gäste in Führung. Wenig später ließ FA-Keeper Max Eirenschmalz einen haltbaren Schuss von Tim Görlitz (34.) zum 0:2 durchrutschen. Ein Elfmetergeschenk kurz vor dem Wechsel, den Michael Kirchbichler (41.) verwandelte, hielt die Peitinger jedoch im Spiel. 

Nach der Pause hielten sich die gefährlichen Aktionen weiter in Grenzen. Die Aubinger vergaben durch Sebastian Zeitelhack (55.) eine Riesenchance auf 1:3 zu stellen. Nach einem Hebe von Sebastian Krötz (62.) über das Tor, durfte der FA-Anhang dann aber jubeln. Einen schönen Angriff über Manuel Blatt schloss Tim Schütz (67.) mit dem Ausgleich ab. Die Freude währte aber nicht lange, da die Peitinger Abwehr patzte und Ludwig Büttner (77.) unbedrängt zum 2:3 einschießen durfte. Mehr als einen Distanzschuss von Blatt (87.) brachten die Hausherren in der Folge nicht zustande. 

In der Nachspielzeit landete ein Freistoß von der Mittellinie aber bei Christoph Schleich, der das Leder irgendwie zum glücklichen 3:3 Endstand in den Kasten beförderte. 

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