Futsal: TSV Murnau fährt nicht zur Bayerischen

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TSV-Kapitän Benedikt Hausmann und seine Teamkollegen verpassten das Halbfinale bei den oberbayerischen Meisterschaften nur knapp.

Murnau – Es fehlte nicht viel zu einer Überraschung. Bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft im Futsal musste der TSV Murnau nur aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs nach der Vorrunde die Segel streichen.

In Manching zeigte der Kreisligist ohne seine beiden besten Hallenakteure Manuel Pratz und Bojan Stojanovic eine couragierte Vorstellung, die aber nicht ganz für das Halbfinale reichte. „Das hätten wir natürlich gerne mitgenommen“, urteilte TSV-Coach Tim Schmid. Sein Team zeigte sich von der großen Kulisse mit 350 Zuschauern in der Halle beeindruckt.

Im ersten Spiel gegen den TSV Neuhadern gingen die Murnauer überaus nervös zur Sache. Dadurch gerieten sie schnell mit 0:3 in Rückstand. Am Enden unterlagen sie mit 1:3. Im zweiten Auftritt gegen Grün-Weiß Ingolstadt, dem Bayerischen Meister des Vorjahres, hatte der TSV seine Nervosität trotz eines erneuten 0:2-Rückstands schnell im Griff. Die Murnauer erkämpften sich gegen den Favoriten noch ein 3:3-Unentschieden, das ihnen eine kleine Chance auf das Halbfinale einräumte. Dazu hätten die Ingolstädter ihre letzte Partie verlieren und der TSV sein Spiel gegen Bad Endorf gewinnen müssen.

Ihren Part erfüllten die Murnauer mit einem 3:1-Sieg. Ingolstadt gab sich jedoch keine Blöße und besiegte Neuhadern mit 5:1. Damit blieb dem TSV nur der undankbare dritte Gruppenplatz hinter Neuhadern. Letztere scheiterten im Halbfinale am FC Penzberg, der dann auch das Endspiel mit 4:1 gegen Ingolstadt für sich entschied und damit zur bayerischen Meisterschaft nach Dingolfing fahren darf.

Von Roland Halmel

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