Futsal: Oberbayerische Hallenmeisterschaften der Referees in Peißenberg

Schiris am Ball

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Trotz ihrer Niederlage gegen die Freisinger zeigte sich die SRG Weilheim nach dem Finale gut gelaunt.

Peißenberg – Nicht nur mit der Pfeife können Fußballschiedsrichter umgehen, sondern auch mit dem runden Leder. Das beweisen sie jedes Jahr bei der oberbayerischen Hallenmeisterschaft.

Die 33. Auflage des Turniers, das jetzt nach seinem Initiator Max-Klauser-Cup benannt ist, fand in der Peißenberger Glück-Auf-Halle statt. Zum ersten Mal seit vielen Jahren stand die ausrichtende Schiedsrichter- gruppe (SRG) Weilheim im Endspiel. Die Gastgeber mussten sich dabei der SRG Freising nach Sechs-Meter Schießen mit 2:3 geschlagen geben. „Das ist Pech, aber trotzdem war das eine tolle Leistung, nachdem wir in den letzten Jahren nur Prügelknaben waren“, meinte Weilheims Schiedsrichterchef Klemens Wind. Auf dem Weg ins Finale bewiesen die Gastgeber im Halbfinale gegen die SRG Erding noch starke Nerven. Nach dem 1:1 setzten sie sich im Sechs-Meter-Schießen mit 3:1 durch. Freising gewann das andere Halbfinale knapp mit 2:1 gegen die SRG Inn. Am frühen Morgen knauserten die insgesamt 14 Schiedsrichter-Teams aus ganz Oberbayern, die in zwei Siebener-Gruppen spielten, noch mit den Toren. Die ersten drei Partien endeten torlos. Erst danach fanden die Teams langsam besser ins Ziel. Mit zwölf Treffern in der Vorrunde erwiesen sich die Weilheimer am torhungrigsten. Die daraus resultierenden vier Siege und zwei Niederlagen brachten ihnen hinter der SRG Inn den zweiten Platz. Die Nachbarn aus Schongau, die Turnierausrichter des Vorjahres, kamen mit zwei Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen in der gleichen Gruppe auf Rang vier. In der Endwertung belegten sie Platz acht.

Für etwas Verstimmung in dem fair verlaufenen Turnier, das auch dank der Unterstützung des TSV Peißenberg reibungslos über die Bühne ging, sorgte lediglich die SRG Bad Tölz. Die Isarwinkler konnten für einen Spieler keinen Schiedsrichterausweis vorlegen, wodurch alle ihre Spiele mit 0:2 Niederlagen gewertet wurden. „Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung. Mein Lob und Dank geht an alle Beteiligten“, erklärte Wind am Rande der Siegerehrung, bei der der Ehrenbezirksvorsitzende Max Klauser mit seiner mitreißenden Rede, aber vor allem die Big Band der Knappschaftskapelle mit ihrer Musik, den Gästen ordentlich einheizten.

von Roland Halmel

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