Raisting scheidet als Dritter in der Endrunde der Gruppe West aus

"Peinlich, aber nicht dramatisch"

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Hermann Sigl und die Raistinger (rote Trikots) bekleckerten sich bei der 0:4 Pleite gegen Peiting nicht mit Ruhm.

Peiting – Keine gute Figur gab der SV Raisting beim Endrundenturnier der Gruppe West in Peiting ab. Der Bezirksligist, der mit einer Mischung aus erster und zweiter Mannschaft antrat, konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden und schied nach der Vorrunde bereits aus.

„Wenn man so spielt, hat man im Halbfinale auch nichts verloren“, war SVR-Coach Johannes Franz nach der 0:4 Pleite im letzten Gruppenspiel gegen den gastgebenden TSV Peiting, der Platz drei und das Aus besiegelte, bedient. Dabei hätte seiner Mannschaft in der Gruppe A, die aufgrund der kurzfristigen Absage des MTV Dießen nur aus drei Teams bestand, selbst eine knappe Niederlage gereicht, um weiterzukommen. „Das war aber eine reine Einstellungssache“, ärgerte sich Franz über die blutleere Vorstellung seiner Truppe. „Das ist peinlich, aber nicht dramatisch“, urteilte Franz, der hofft, dass seine Mannschaft daraus lernt. „Draußen darf uns sowas dann nicht mehr passieren“, stellt der SVR-Coach klar.

Angefressen war auch Kreisspielleiter Heinz Eckl über das Fernbleiben der Dießener. „So etwas gab es in der Endrunde noch nie, das ist eine Riesensauerei“, ärgerte sich Eckl, dass er das Turnier nur mit sieben statt der geplanten acht Teams spielen musste. Dadurch geriet der Zeitplan durcheinander. Alle Partien der Dießener in der Gruppe A wurden mit 2:0 für den Gegner gewertet. Zunächst lief es für die Raistinger mit dem 2:0 Auftaktsieg gegen den FT Jahn Landsberg noch nach Plan. Nachdem Landsberg im zweiten Spiel Peiting knapp mit 3:2 bezwang und der SVR seinerseits gegen den TSV mit 0:4 verlor, lagen alle drei Teams nach Punkten gleichauf. Durch die bessere Tordifferenz holte sich Peiting vor Landsberg den Gruppensieg. In den Halbfinalen fiel die Entscheidung jeweils im Sechs-Meter Schießen. Peiting hatte mit 4:3 gegen den TSV Altenstadt die Nase vorne. Jahn Landsberg setzte sich gegen das Überraschungsteam vom SV Unterdießen, das davor alle drei Gruppenspiele gewann, durch. Damit kamen die Gastgeber und Landsberg in das letztlich bedeutungslose Endspiel, das Peiting mit 2:1 für sich entschied. Mit dem Halbfinalsieg lösten beide Teams das Ticket für das Zugspitzfinale, das am morgigen Sonntag ab 13 Uhr in Fürstenfeldbruck stattfindet. Aus der Region ist dort der TSV Murnau vertreten, der sich dafür als Zweiter der Spielgruppe Mitte qualifizierte.

Von Roland Halmel

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