Futsal: Kein Vertreter aus dem Altlandkreis im Zugspitzfinale

Alle sind raus

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Markus Riedl (weißes Trikot) war der einzige aus der ersten Mannschaft in der Endrunde bei den Peitingern in der heimischen Dreifach-Halle.

Peiting – Ohne Teams aus dem Altlandkreis geht am kommenden Sonntag das Zugspitzfinale im Futsal in Fürstenfeldbruck über die Bühne.

Beim Endrundenturnier der Spielgruppe West in der Peitinger Dreifach-Halle verpassten alle drei Mannschaften das Weiterkommen. Die beiden Tickets sicherten sich der FC Penzing und der SV Fuchstal aus dem Landkreis Landsberg. Gegen letzteres Team scheiterte der gastgebende TSV Peiting im Halbfinale nur um Haaresbreite.

Die junge Truppe von Coach Stefan Jocher lag gegen den Kreisklassisten lange Zeit mit 2:1 in Front, um sich am Ende unglücklich mit 2:3 geschlagen geben zu müssen. „Das ist schon schade, ich wäre gerne in Fürstenfeldbruck dabei gewesen“, bedauerte Jocher. „Unsere Konzentrationsfehler haben die abgeklärten Fuchstaler gnadenlos bestraft“, meinte Jocher, nachdem ein kapitaler Fehlpass eines Nachwuchsspielers zwei Minuten vor der Sirene für den entscheidenden dritten Gegentreffer sorgte.

Davor brachte der stark aufspielende Christian Schuster die Peitinger zweimal in Front. Die beiden Treffer reichten aber nicht zum Finaleinzug. „Trotzdem bin ich nicht unzufrieden, die Jungs haben mich angenehm überrascht“, bilanzierte Jocher, dessen Team das erste Spiel in der Vorrunde gegen den TSV Landsberg mit 2:4 verlor. Nach der Niederlage gegen die favorisierten Lechstädter, die mit einigen Spielern aus dem Bayernliga-Kader aufliefen, spielten die Peitinger gegen den VfL Denkllingen 1:1 Unentschieden. Die Entscheidung um den Halbfinaleinzug fiel damit im letzten Gruppenspiel gegen den TSV Utting. Gegen den Außenseiter aus der A-Klasse, der sich sehr gut präsentierte, setzte sich die Jocher-Truppe mit 2:0 durch.

Einen schwachen Auftritt legte dagegen der TSV Altenstadt hin, der alle drei Gruppenspiele verlor. „Zu wenig Ordnung und zu verspielt“, monierte Spielleiter Heinz Eckl. „Ihr Auftritt war ihrem Tabellenstand entsprechend“, kommentierte Eckl das Abschneiden der Altenstadter, die in der Kreisliga den vorletzten Platz belegen. Wesentlich besser präsentierte sich dagegen ihr Lokalrivale TSV Schongau, der nur knapp am Halbfinaleinzug vorbeischrammte. Nach einem 0:0 gegen Penzing und dem 1:0 gegen Altenstadt, bei dem die Schongauer einen Zehn-Meter versenkten, der Nachbar dagegen zwei ausließ, brauchten die Lechstädter im letzten Gruppenspiel gegen Fuchstal ein Unentschieden, um ins Halbfinale zu kommen.

Beim Stand von 1:2 vergaben die Schongauer in der Schlussminute drei Riesenchancen, darunter einen Lattentreffer zum Ausgleich, um sich stattdessen von den routinierten Fuchstalern noch ein Kontertor zum 1:3 Endstand, der das Aus besiegelte, einzufangen. Im bedeutungslosen Endspiel hatten die Fuchstaler dann auch noch mit 1:0 gegen Penzing das bessere Ende für sich.

Von Roland Halmel

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