In Dauerschleife

EC Peiting verliert schon wieder 2:3

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Gegen Memmingen ging Thomas Heger noch leer aus. In Lindau erzielte er den Anschlusstreffer zum 2:3, mehr war für seinen EC Peiting aber nicht mehr drin.

Peiting – Wer auf 2:3-Ergebnisse in dieser Saison beim EC Peiting wettet, hat gute Chancen zu gewinnen: Bereits zum achten Mal musste sich der ECP mit diesem Resultat geschlagen geben. Am Wochenende kamen mit der Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen den ECDC Memmingen und einer Pleite beim EV Lindau zwei weitere entsprechende Resultate dazu.

„Das erste Drittel war in Ordnung, aber im zweiten haben wir nach einer dummen Strafzeit und dem zweiten Gegentor den Kopf verloren“, ärgerte sich ECP-Coach Sebastian Buchwieser am Sonntag nach der dritten Pleite in Lindau. „Im letzten Drittel haben wir uns nochmal gesammelt und alles reingeworfen, aber leider hat es nicht mehr gereicht“, ergänzte der Coach, der mit nur 14 Feldspielern angereist war. „Das ist aber keine Ausrede, sondern eine Chance für die, die sonst nicht so viel Eiszeit bekommen.“

Im flotten ersten Durchgang verzeichneten beide Mannschaften einige Möglichkeiten. Eine davon nutzte Brent Norris (6.), der zur Lindauer Führung abstaubte. Eine Strafzeit gegen Florian Stauder nutzten die Hausherren im zweiten Drittel zum 2:0 durch Sofiene Bräuner (25.). Danach leisteten die Peitinger sich immer mehr Fehler und Ludwig Nirschl (29.) erhöhte.

Anschluss zu spät

Auftrieb brachte den Gästen erst das 3:1 Liam Hätinens (43.). Der Anschluss fiel aber erst 81 Sekunden vor dem Ende: Als Hechenrieder bereits vom Eis war, erzielte Thomas Heger (59.) das 3:2. Zu spät, denn 20 Sekunden vor der Sirene gab es zwar noch eine Strafzeit gegen die Islanders, diese blieb allerdings folgenlos.

Zwei Tage zuvor gab Kapitän Andreas Feuerecker gegen Tabellenführer Memmingen sein Comeback. Seine Mitspieler Max Schäffler und Stauder ließen die ersten Chancen der Gastgeber aus, stattdessen gelang Brad Snetsinger (7.) mit etwas Glück das 0:1. Einen schönen Spielzug schloss Ty Morris (11.) wenig später aber mit dem Ausgleich ab.

Feuerecker wurde danach zum Pechvogel, als ein Schuss Dennis Neals von seinem Helm abprallte (15.) und unhaltbar zum 1:2 im Kreuzeck landete. Im Mittel­abschnitt erarbeiteten sich die Indians eine Überlegenheit, Hechenrieder hielt seinen Kasten aber ebenso sauber wie sein Gegenüber, der ehemalige Peitinger Marc-Michael Henne. Beim Versuch von Stauder, der knapp vorbei ging, und von Morris, der die Latte traf, hatte Henne Glück.

Zu Beginn des Schlussdurchgangs ließ Morris zwei weitere Möglichkeiten aus, ehe Lukas Gohlke (49.) erfolgreich zum 2:2 abstaubte. In der Schlussminute scheiterte Manuel Bartsch an Henne und Snetsinger verfehlte das ECP-Gehäuse nur knapp. Den Zusatzpunkt im Penaltyschießen holten sich am Ende erneut die Memminger, da Linus Svedlund den 13. Versuch versenkte. „Wir freuen uns trotzdem über den Punkt und über die Rückkehr von Feuerecker, der spielte, als hätte er nie gefehlt“, urteilte Buchwieser danach.

Am Freitag (20 Uhr) gastiert der EC Peiting bei den Selber Wölfen.

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hal

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