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Maier sichert Pole Position

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Lukas Gohlke (links) lässt sich für sein wichtiges 1:0 beim Heimsieg gegen Deggendorf feiern. © Halmel

Peiting - In den Playoffduellen zwischen dem EC Peiting und dem Deggendorfer SC werden die Nerven der Fans weiterhin auf eine harte Probe gestellt. Auch in Spiel 3 der Best-Of-Five-Serie wurde der Sieger erst in den Schlussminuten ermittelt – diesmal wieder mit dem besseren Ende für den EC Peiting, der den Krimi mit 5:3 für sich entschied. Sollte die Truppe von Sebastian Buchwieser auch das Gastspiel am Freitag gewinnen, wäre der Einzug in die nächste Runde der Oberliga-Playoffs schon perfekt. Ansonsten müsste Spiel 5 am  Sonntag um 18 Uhr den Viertelfinalsieger hervorbringen.

„Trotz der zwei Tore hat mir das erste Drittel nicht gefallen, uns fehlte da ein bisschen der Schwung“, konstatierte Trainer Buchwieser. Nichts auszusetzen hatte er dagegen einmal mehr an der Moral seines Teams, das nach dem Rückstand zurückkam. „Da haben die Jungs Charakter bewiesen und alles in die Waagschale geworfen.“ Anfangs noch eine ausgeglichene Partie, verzeichnete Peiting die erste nennenswerte Aktion: Einen Wechselfehler der Gäste nutzte Lukas Gohlke (8.) zur Führung. In Überzahl legte Anton Saal nur zwei Minuten später nach: Er düpierte mehrere Gegenspieler und verwertete sein Solo zum 2:0. Deggendorf zeigte sich davon aber unbeeindruckt und hatte bei vier guten Möglichkeiten den Ausgleich bereits auf der Schaufel. Mit starken Paraden hielt Florian Hechenrieder seinen Kasten aber sauber. Kurz vor Drittelende musste er sich dann geschlagen geben, als Alex Janzen (18.) bei einem Konter zum 2:1 verkürzte. Den freigesetzten Schwung nahmen die Gäste direkt mit ins zweite Drittel. Curtis Leinweber (22.) wurde sträflich allein gelassen und überwand Goalie Hechenrieder zum 2:2, ehe der DSC in der 33. Minute sogar seine erste Führung verbuchte.

Im Schlussdrittel erhöhte der ECP die Schlagzahl nochmal und kam durch Dominic Krabbat (45.) zum Ausgleich. Danach stand die Partie auf Messers Schneide, bis Simon Maier zum Matchwinner avancierte: In Überzahl schob er zunächst überlegt ein (58.), Sekunden später besiegelte er mit einem Empty-Net-Treffer zum 5:3 (59.) den wichtigen Heimsieg.

hal

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