Peißenberger Damen müssen Weilheim den Vortritt überlassen - BSC-Frauen mühen sich zum Heimsieg

Im Derby fehlt die Effektivität

+
Nicole Kessler und die Peißenberger Damen taten sich gegen die stabile Weilheimer Deckung sehr schwer.

Peißenberg - Die Wiederholung des Derbyerfolgs beim TSV Weilheim vom Anfang der Saison gelang den Peißenberger Handball-Damen nicht.

In eigener Halle musste sich der Aufsteiger dem Team aus der Kreisstadt mit 25:29 (11:15) beugen. „Wir fanden zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel“, gestand Peißenbergs Coach Christian Führer. Seine Defensive schaffte es nicht, die Weilheimer Angreiferin nachhaltig auszubremsen. „Und vorne waren wir nicht effektiv genug“, ergänzte Führer mit Blick auf viele ausgelassene Chancen. Nichts zu meckern gab es dagegen bei den Gästen. „Im Angriff hat alles geklappt und die Abwehr war eine Bombe“, freute sich Weilheims Teamsprecherin Sarah Mannefeld. „Insgesamt war es einfach eine sehr gute Mannschaftsleistung“, lobte sie ihre Teamkolleginnen.

Vor der guten Kulisse von rund 150 Zuschauern erzielten die Gastgeberinnen den ersten Treffer. Das sollte aber ihre einzige Führung bleiben, da die Weilheimerinnen schnell antworteten und in der Folge mit vier Toren davon zogen. Ein Dreierpack von Julia Brauer brachte die Peißenberger Damen beim 9:10 (27.) wieder auf ein Tor heran. Im Schlussspurt vor dem Wechsel erarbeiteten sich die Gäste aber einen Vier-Treffer Vorsprung. Nach der Pause hielten die Weilheimerinnen die Nachbarn weiter auf Distanz, weil vor allem Karen Albust ihre Chancen konsequent verwertete. Die Peißenbergerinnen zeigten sich zwar bemüht, eine Wende herbeizuführen, sie rannten sich aber immer wieder in der stabilen Weilheimer Deckung fest oder sie leisteten sich einfache Ballverluste. Acht Minuten vor dem Ende war das Spiel beim 27:19 für die Weilheimerinnen schließlich vorzeitig entschieden. Am morgigen Sonntag um 16.15 Uhr sind die Peißenbergerinnen beim Eichenauer SV im Einsatz.

Oberhausen

Kein Spaziergang war die Heimpartie der Oberhausener Handball-Frauen gegen den TSV Oberstaufen. Gegen die kampfstarken Allgäuerinnen machten die BSC-Damen den 21:14 (8:7) Heimerfolg erst durch eine Steigerung in der zweiten Hälfte möglich. „Wir hatten in der ersten Hälfte einige Probleme beim Torabschluss und beim Timing in der Verteidigung“, bekannte BSC-Sprecherin Alexandra Vincenzi.

Beide Teams gingen nicht komplett ins Spiel, in dem sich die Oberhausenerinnen zu Beginn gleich absetzten. Nach dem 5:1 (12.) verloren die BSC-Damen jedoch komplett den Faden. Die Gäste schafften so kurz nach dem Wechsel beim 8:8 (32.) den Ausgleich. Erst danach lief es in der BSC-Offensive wieder rund. Mit sechs Treffern in Folge setzten sich die Oberhausener Frauen deutlich ab. Beim 15:8 (44.) betrug ihre Führung schließlich sieben Tore. Diesen Vorsprung gab den Gastgeberinnen in der Schlussphase die nötige Sicherheit, um die Oberstaufener Damen bis zur Sirene erfolgreich auf Distanz zu halten. Vor dem Gastspiel am heutigen Samstag um 12.45 Uhr bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf 2 haben die Oberhausenerinnen wieder die Tabellenführung übernommen, da Spitzenreiter SG Kaufbeuren/Neugablonz spielfrei war.

Von Roland Halmel

Auch interessant

Meistgelesen

Traum vom Aufstieg geplatzt
Traum vom Aufstieg geplatzt
Reisestrapazen zahlten sich aus
Reisestrapazen zahlten sich aus
Viel Betrieb beim Jubiläum
Viel Betrieb beim Jubiläum

Kommentare