Desolate erste Hälfte

Handball Damenmannschaften erkämpfen sich Siege

Handball Damen Oberhausen/Schongau
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Julia Reindl (schwarzes Trikot) versucht sich gegen die Schongauer Abwehr durchzusetzen.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Oberhausen - Die Handball-Damen des BSC Oberhausen bleiben weiter ungeschlagen. Im Landkreisvergleich mit dem TSV Schongau setzten sich die Schützlinge von Trainerin Andreas Daisenberger in eigener Halle mit 20:17 (7:8) durch.

„Die kämpferische Leistung und die Abwehr waren gut. Die Chancenverwertung war aber sehr schlecht“, urteilte Daisenberger, nach dem hart erkämpften Arbeitssieg.

Den besseren Start erwischten zunächst die Schongauerinnen. Auf den 3:6-Rückstand (21.) reagierte Daisenberger mit einer Auszeit. Das Spiel der Gastgeberinnen wurde im Anschluss etwas besser. „Trotzdem war die erste Hälfte desolat. Wir haben der Schongauer Torhüterin oft direkt in die Hände geworfen“, bekannte Daisenberger beim Seitenwechsel und nur noch einem Tor Rückstand.

Aus der Kabine kamen die Oberhausener Damen mit mehr Schwung und mehr Genauigkeit beim Abschluss. Das zahlte sich aus. Beim 14:10 (48.) lagen die Gastgeberinnen erstmals deutlich in Front. Und diesen Vorsprung brachten die BSC-Damen dank einer stabilen Abwehr auch fast komplett ins Ziel.

Am morgigen Sonntag um 16 Uhr gastieren die Oberhausenerinnen beim TSV Herrsching 2.

Weilheim

Nichts für schwache Nerven war das zweite Heimspiel der Weilheimer Handball-Damen gegen den SV Pullach. In einer überaus engen Partien mit einer Vielzahl an Führungswechseln gelang den Schützlingen von Trainer Michael Sander vier Sekunden vor der Sirene der Siegtreffer zum 19:18 (10:9). „Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt“, meinte Sander nach dem Duell zweier ausgeglichener Teams.

Sein ersatzgeschwächtes Team geriet Mitte der ersten Hälfte nach einer Serie an einfachen Fehlern mit drei Toren ins Hintertreffen. Beim 6:6 (20.) war dieses Malheur wieder behoben, weil sich auch die Pullacher Damen einige Patzer erlaubten. In der Folge wog die Partie hin und her. Im Fünf-Minuten-Takt wechselte die Führung.

Nach der Pause konnte sich keine Mannschaft mit mehr als einem Tor absetzen, ehe fast postwendend der Ausgleich fiel. „Unsere Torfrau Anne Spiegler, die unter der Woche krank war, hat uns mit vielen guten Paraden im Spiel gehalten“, lobte Sander, der schließlich ein Herzschlagfinale miterlebte. In der Schlussminute vergaben die Gäste einen Siebenmeter, ehe Sabrina Pudil die Weilheimerinnen mit ihrem Last-Second-Treffer zum glücklichen Sieg warf.

Nicht so spannend machte es die zweite Herrenmannschaft aus Weilheim, die den TSV Partenkirchen 2 dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Hälfte noch klar mit 33:23 (14:11) besiegte.

Die zuletzt spielfreie erste Herrengarnitur ist nun am heutigen Samstag um 19.45 Uhr beim SV Pullach gefordert. Die TSV-Reserve gastiert am morgigen Sonntag um 14.30 Uhr bei der HSG Isar-Loisach 2.

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