Peißenberger Damen und Murnauer Herren entscheide Krimis für sich

Knappe Spiele zu Jahresbeginn

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Gegen die sprunggewaltige Julia Brauer (rechts) tat sich die Schongauer Abwehr zum Teil schwer.

Oberhausen Nicht ganz unerwartet blieben die Oberhausener Handball-Damen im ersten Spiel des neuen Jahres ohne Punkte.

Zuhause unterlag das Schlusslicht der Bezirksoberliga dem favorisierten HCD Gröbenzell 2 mit 22:32 (8:18). „Phasenweise haben wir aber sehr gut mitgehalten“, meinte Co-Trainerin Karin Feistl nach der Niederlage gegen den Tabellenzweiten. Vor allem in den ersten zwölf Minuten präsentierten sich die BSC-Damen auf Augenhöhe. Nach dem 6:6 (12.) wendete sich aber das Blatt.

Bei den Gastgeberinnen lief bis zum Wechsel überhaupt nichts mehr. Die Drittliga-Reserve übernahm das Kommando und setzte sich bis zur Pause mit zehn Toren ab. Erst Mitte der zweiten Hälfte fand das BSC-Team wieder besser ins Spiel. Zu dem Zeitpunkt lagen die Gröbenzeller Damen aber schon mit zehn Treffern in Front und den Vorsprung ließen sich die Gäste auch nicht mehr nehmen. Am morgigen Sonntag (15 Uhr) wartet auf die Oberhausener Damen beim TSV Landsberg ein Gegner auf Augenhöhe.

Peißenberg 

Die Peißenberger Handball-Damen lieben es weiter spannend. Das letzte Spiel des Jahres endete mit einer hauchdünnen Niederlage und beim Derby zum Jahresauftakt beim TSV Schongau gab Tor Unterschied den Ausschlag. Die Schützlinge von Trainer Florian Schweigart zitterten sich zu einem 22:21 (9:9) Erfolg. „Damit sind wir unserem Ziel, mit dem Abstiegskampf nichts zu tun zu haben, wieder einen Schritt nähergekommen“, resümierte Schweigart. Sein Team lieferte zunächst eine ganz schwache erste Hälfte mit zahlreichen Fehlern ab. Erst nach der Pause lief es auch dank einiger Umstellungen besser. Die Peißenberger Damen bekamen Oberwasser und sie bestraften die Nachlässigkeiten der Gastgeberinnen konsequent. Beim 20:15 (50.) schien alles auf einen ungefährdeten Sieg hinzudeuten. In der Schlussphase schwanden den Gästen aber die Kräfte, sodass Schongau wieder herankam. Mehr als den Anschlusstreffer ließen die Peißenberger Damen aber nicht zu.

Beim Heimspiel am morgigen Sonntag (16.15 Uhr) gegen den SC Unterpfaffenhofen/Germering wollen die TSV-Damen jetzt nachlegen. Die Herren sind im Anschluss gegen den TV Bad Tölz (18 Uhr) gefordert.

Murnau

Ihren ersten Saisonsieg feierten die Murnauer Handball-Herren im ersten Spiel nach der Weihnachtspause. Im Kellerduell gegen den Tabellennachbarn TSV Peißenberg setzte sich das Schlusslicht knapp mit 22:20 (12:11) durch. „Das geht schon in die Richtung, wie wir uns das vorgestellt haben“, urteilte Marco Borchert, der das Team zusammen mit Andreas Böhm trainiert. Gegen die ersatzgeschwächten Peißenberger, die ohne ihren besten Werfer, Benny Leppert, antraten, begannen die Murnauer sehr nervös. Trotzdem lagen sie zunächst in Führung. Mitte der ersten Hälfte kamen die Gäste besser ins Spiel. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, ehe die Peißenberger nach der Pause mit drei Treffern in Folge mit 14:12 (36.) in Führung gingen. Ein verworfener Siebenmeter der Gäste brachte dann aber die Wende zugunsten der Murnauer. Während Peißenberg über zehn Minuten ohne Torerfolg blieb, nutzten die Hausherren ihre Chance. Beim Stand von 18:22 (57.) wie Partie schließlich entschieden.

Am morgigen Sonntag (18 Uhr) gastieren die TSV-Herren in Alling. Die Murnauer Damen, deren letztes Spiel gegen Kaufbeuren/Neugablonz verlegt wurde, erwarten am heutigen Samstag (18.30 Uhr) Spitzenreiter Eichenau.

von Roland Halmel

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