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Bezirksklasse-Titel für Schongaus Handball-Herren zum Greifen nah

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Vor allem dank der neun Tore von Felix Amberg holten sich Schongaus Handballer in Kaufbeuren die Punkte. © Halmel

Schongau – Im ersten von vier Spitzenspielen in Folge haben Schongaus Handball-Damen sich bei Tabellenführer Pfronten mit 20:16 (8:6) durchgesetzt. Weniger das Gelbe vom Ei boten die Herren bei der SG Kaufbeuren/Neugablonz 2. Im ersten Spiel nach der Faschingspause quälten sie sich zu einem 23:19-Erfolg (15:11).

„In dem Spiel zeigte sich, wie wichtig die Anfeuerung von der Bank ist“, lobte Damen-Sprecherin Nina Mayr die Unterstützung durch die Auswechselspielerinnen. „Trotz der nicht optimalen Vorbereitung gingen wir nach der dreiwöchigen Spielpause hochmotiviert ins Spiel.“

Nervosität auf beiden Seiten sorgte anfangs für viele technische Fehler und wenige Tore. Doch langsam legten die Schongauerinnen im Laufe der ersten Hälfte ihre Unsicherheiten ab. Und anders als in einigen Spielen zuvor kamen sie nach der Pause wacher aus der Kabine. Gute Anspiele an den Kreis und erfolgreiche Eins-zu-Eins-Situationen bescherten eine 12:8-Führung (38.). Danach schlich sich aber wieder Hektik ein. Pfronten nutzte die leichten Ballverluste und schloss wieder. Beim 14:13 (44.) drohte die Partie zu kippen. Dass es nicht dazu kam, lag vor allem an Torfrau Julia Müller.

Ihre Mannschaft erhöhte das Tempo in der Schlussphase wieder, beim 19:13 (57.) war die Partie vorzeitig entschieden. Am morgigen Sonntag (17 Uhr, Lechsporthalle) geht es gegen den punktgleichen Spitzenreiter HSG Dietmannsried/Altusried.

Kein Zugriff

Die Herren lagen in Neugablonz nach ausgeglichenem Anfang (16.) bereits deutlich vorn. Danach aber häuften sich Ballverluste und vergebene Chancen. „Wir sind irgendwie nicht ins Spiel gekommen und haben zu keiner Zeit Zugriff auf die Partie gehabt“, bilanzierte Trainer David Schmoldt. Im Angriff habe zu wenig Bewegung geherrscht, verbunden mit vielen überhasteten Abschlüssen. Dank eines von Torhüter David Neumaiers entschärften Siebenmeters ging es dennoch mit einer Vier-Tore Führung in die Kabine.

Aus der kamen die Gäste überaus träge zurück. Nach Treffer Nummer 16 blieben sie elf Minuten ohne Torerfolg. „So eine Durststrecke gab es in dieser Saison noch nie“, grummelte Schmoldt. Erst nach dem 16:16 (44.) ging es langsam aufwärts. Vor allem durch das treffsichere Linkshänder-Duo Felix Amberg und Niklas Kny, das zusammen auf 15 Tore kam, gelang doch noch der erwartete Pflichtsieg. Auch solche Spiele müsse man erst einmal gewinnen, fasste Schmoldt zusammen.

Am morgigen Sonntag (15 Uhr, Lechsporthalle) können die TSV-Herren mit einem Heimsieg gegen den VfL Buchloe die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen.

hal

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