Weilheimer Herren holen Kantersieg gegen Herrsching 2

Ein Punkt fehlt noch

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Max Osthöver und die Weilheimer trafen in der zweiten Hälfte gegen Herrsching fast nach Belieben.

Weilheim – Die Gefahr des direkten Abstiegs ist gebannt. Durch den 38:17 (18:10)-Heimerfolg gegen den TSV Herrsching 2 im letzten Auftritt in der Jahnhalle in dieser Spielzeit haben die Weilheimer Handball-Herren das Schlimmste schon einmal verhindert.

Gerettet sind die Mannen von Trainer Carsten Rösler jedoch nicht, weil die Konkurrenz nicht ganz mitspielte und damit noch die Abstiegsrelegation droht. Um nicht auf Schützenhilfe angewiesen zu sein, brauchen die Weilheimer jetzt zum Abschluss am heutigen Samstag, 16 Uhr, beim bereits als Meister feststehenden SC Unterpfaffenhofen/Germering mindestens einen Punkt. Gegen die Mannschaft Herrsching 2, die sich in der Vorwoche durch einen Heimerfolg gegen Memmingen vorzeitig rettete, ließen die Weilheimer nichts anbrennen. „Trotz der Nervosität sind die Jungs super reingekommen, sie haben eine super Abwehr gespielt und auch die Chancenverwertung passte“, urteilte Rösler zufrieden. Wobei der ersatzgeschwächte Nachbar aus dem Landkreis Starnberg auch nicht die Gegenwehr wie beim Hinspiel, das die Weilheimer mit 23:28 verloren, zeigte. Bis zum 2:2 (5.) gestaltete die Herrschinger Zweite die Partie noch offen. Angeführt von Routinier Julius Krause erarbeiteten sich die Hausherren in der Folge eine Acht-Tore Führung, die sie auch in die Pause brachten. Nach dem Wechsel hielten die Weilheimer das Tempo hoch. Mit Treffern fast im Minutentakt bauten sie die Führung aus. Lautstark unterstützt von den Fans in der gut besetzten Halle versenkten die Weilheimer ihre Gegenstöße, die Würfe von Außen und aus dem Rückraum fast nach Belieben. Spätestens beim 24:12 (39.) war der letzte kleine Widerstand der Gäste gebrochen. Daran änderte auch eine Auszeit nichts mehr. Angesichts der deutlichen Führung brachte Rösler verstärkt seine Ergänzungsspieler, die den ungefährdeten Sieg ohne Probleme nach Hause schaukelten, ins Spiel.

Jubeln durften auch die Weilheimer Damen, die ihr letztes Heimspiel gegen die HSG Isar-Loisach souverän mit 23:15 (10:7) für sich entschieden, womit sie sich in der Tabelle auf Platz acht verbesserten. „Langsam trägt das Training Früchte“, erkannte Trainer Michael Sander zum Ende der Spielzeit deutliche Fortschritte gegenüber den ersten Auftritten. „Die Abwehr war richtig stark und auch das schnelle Spiel nach vorne klappte phasenweise sehr gut“, lobte Sander, „das hat die Mannschaft richtig souverän nach Hause gespielt.“ Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Nach dem 5:5 (20.) erarbeiteten sich die Gastgeberinnen leichte Vorteile und eine Drei-Tore Führung. Einen zwischenzeitlichen Hänger bügelte vor allem Torfrau Marlene Zwiekopf aus, die mehrere Großchancen der Gäste darunter Gegenstöße und Strafwürfe abwehrte. Der Vorsprung auf die HSG blieb so bis zum Wechsel konstant. Aus der Kabine kamen die Weilheimerinnen mit viel Schwung aufs Parkett zurück. Die Belohnung war eine deutliche Führung beim 15:8 (38.). Dank der treffsicheren „Sabrinas“, sprich Sabrina Pudil und Sabrina Gerold, hielten die TSV-Damen die Gäste auf Distanz. Die Abwehr, in der Elisabeth Zwiekopf eine starke Partie ablieferte, ließ die HSG-Offensive weiterhin kaum zur Entfaltung kommen. Sander konnte so frühzeitig durchwechseln, ohne dass der klare Sieg noch in Gefahr geriet. Wie die TSV-Herren müssen die Damen zum Abschluss am heutigen Samstag, 14 Uhr, in Unterpfaffenhofen ran.

Von Roland Halmel

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