Weilheimer Damen und Herren schenken scheidenden Trainern jeweils den Sieg

Jubel zum Abschied

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Katrin Wichtl und die Weilheimer Damen taten sich gegen die HSG Isar-Loisach lange Zeit sehr schwer.

Weilheim – Keinen wirklich sportlichen Leckerbissen boten die Weilheimer Handball-Herren und die gastgebende HSG Würm-Mitte 2 im letzten Saisonspiel.

Letztlich erfüllten die favorisierten TSV-Männer als Tabellenzweiter ihre Pflicht gegen das Schlusslicht. Das Abschiedsgeschenk für Coach Carsten Rösler, der sich nach neun Jahren im Erwachsenenbereich jetzt wieder dem Nachwuchs widmet, fiel mit einem 32:29 (14:11) Erfolg relativ bescheiden aus. „Unser Sieg ging in Ordnung und damit haben wir uns in allen Ehren als Vizemeister aus der Saison verabschiedet“, hielt sich Rösler bei seinem letzten Trainereinsatz bei den TSV-Herren mit Kritik zurück. Stattdessen gab es Lob ans ganze Team. „Alle brachten sich gut ein und hatten ihren Anteil an dem Erfolg“, urteilte Rösler.

Gegen die HSG-Reserve, die gleich vier ehemalige Weilheimer in ihren Reihen hatte, taten sich die TSV-Herren in der ersten Hälfte sehr schwer. Bis zum 8:8 (22.) rannten sie einem Rückstand hinterher, der zwischendurch drei Tore betrug. Im Schlussspurt vor der Pause erarbeiteten sich die Gäste erstmals einen kleinen Vorsprung. Den verteidigten die Weilheimer bis zum 18:18 (39.). Danach wogte die Partie mit wechselnden Führungen hin und her. lnnerhalb von drei Minuten, in denen ihnen sieben Treffer zum 28:20 (50.) gelangen, sorgten die Weilheimer TSV-Herren dann für die Entscheidung.

Jubeln durften auch die Weilheimer Damen, die mit einem hart erkämpften 20:17 (10:10) Heimerfolg gegen die HSG Isar-Loisach den Klassenerhalt perfekt machten. „In der hektischen Partie hätte aber jeder Siegen können“, räumte TSV-Teamsprecherin Sarah Mannefeld nach dem Zitterspiel ein. „Wir sind jetzt natürlich glücklich, das letzte Spiel mit einem Sieg beendet zu haben“, fiel Mannefeld ein Stein vom Herzen. In der ersten Hälfte lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene Partie mit mehreren Führungswechseln.

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Weilheimerinnen dann aber komplett. Erst nach dem 11:15 (38.) wachten die TSV-Damen wieder auf. Die Abwehr stand in der Folge bombensicher und auch Torfrau Marlene Zwiekopf hielt hervorragend. In der Offensive klappte auch das Zusammenspiel und der Abschluss besser. Dadurch holten die Gastgeberinnen langsam auf. Beim 16:16 (48.) war der Ausgleich geschafft.

In der hektischen Schlussphase hatten die TSV-Damen ihre Nerven etwas besser im Griff als die Gäste. Der HSG gelang in den letzten zehn Minuten kein einziger Treffer mehr. Die Weilheimerinnen trafen dagegen noch viermal in Folge und verabschiedeten damit ihre scheidende Trainerin Birgit Spreitzer mit einem Heimerfolg.

Von Roland Halmel

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