Peißenbergs Damen und Murnauer Teams verlieren ihre Heimspiele trotz guter Phasen

Das Leben schwer gemacht

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Nicole Kessler und die Peißenberger Damen ließen gegen Waltenhofen einige gute Möglichkeiten liegen.

Peißenberg - Die Wiedergutmachung für den völlig verkorksten Auftritt zuvor in Eichenau ist den Peißenberger Handball-Damen gelungen.

Obwohl der Aufsteiger aus der Marktgemeinde nicht in Bestbesetzung antrat, schaffte er es, dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer TV Waltenhofen das Leben sehr schwer zu machen. Letztlich musste sich die Truppe von Trainer Christian Führer den Allgäuerinnen mit 23:30 (12:15) geschlagen geben.

Gegen den Favoriten gestalteten die Peißenbergerinnen die Anfangsphase völlig ausgeglichen. Im Laufe der ersten Hälfte schlichen sich bei ihnen jedoch einige Nachlässigkeiten beim Torabschluss ein, wie bei drei ausgelassenen Siebenmetern. Dadurch erarbeiteten sich die Waltenhofener Damen bis zur Pause eine Vier-Tore Führung. Anfangs der zweiten Hälfte gestalteten die Peißenberger Frauen die Partie weiterhin offen. Ab der 40ten Minute bekamen die mit einer vollen Bank angereisten Allgäuerinnen immer mehr Oberwasser. Im Angriff stellten die Gastgeberinnen, bei denen Franziska Welzmüller und Eva Baumhauer mit zusammen 14 Toren herausragten, die Waltenhofener Damen aber weiterhin vor Probleme. Neun Minuten vor der Sirene kamen die TSV-Frauen in doppelter Überzahl beim 21:25 (51.) sogar noch auf vier Tore heran. In der Schlussphase ließen sich die routinierten Gäste die Butter aber nicht mehr vom Brot nehmen. Am morgigen Sonntag um 18 Uhr gastieren die Peißenberger Frauen beim abstiegsbedrohten TV Bad Tölz, den sie im Hinspiel mit 28:18 bezwangen.

Murnau

Schlusslicht Alling steht in der Bezirksliga Herren quasi schon als Absteiger fest. Drei weitere Mannschaften, darunter die Murnauer, machen die restlichen Abstiegsplätze unter sich aus. Die Truppe von Coach Maximilian Dück verpasste beim Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren 2 den Befreiungsschlag. Durch die 28:34 (15:13) Pleite stecken die Murnauer auf Platz neun fest. Dabei sah es in der ersten Hälfte noch nach einem Erfolgserlebnis aus. Die Gastgeber legten einen starken Start hin und lagen beim 14:8 (22.) schon deutlich in Front. Danach folgte jedoch ein Einbruch. Die Allgäuer kamen so bis zum Wechsel auf zwei Toren heran. Die Führung verteidigten die Murnauer bis zum 23:23 (45.), ehe Ottobeurens-Reserve vorbeizog und in der Schlussphase auch nicht mehr einzuholen war. „Wir holen unsere Punkte noch“, war Co-Trainer Ralf Schnabel, der den erkrankten Max Dück vertrat, danach dennoch überzeugt.

Der Abstieg ist für die Murnauer Damen kein Thema, sie spielen bekanntlich in der untersten Klasse. Die Chance auf die Meisterschaft hat sich jetzt aber wohl auch in Luft aufgelöst, da die Truppe von Trainerin Krisztina Csajkovits die Spitzenpartie gegen Tabellenführer r SC Weßling 2 mit 24:27 (12:11) verlor. „Ich bin schon ziemlich enttäuscht“, bekannte Csajkovits danach. Ähnlich wie die TSV-Herren erwischte ihr Team einen guten Start, um nach dem 7:2 (10.) zunehmend den Faden zu verlieren. Bis kurz nach dem Wechsel verteidigten die Gastgeberinnen noch eine kleine Führung. Ab dem 15:16 (39.) rannten sie den Gästen hinterher. Sieben Minuten vor dem Ende lag Weßling mit fünf Toren in Front und damit war die Partie gelaufen. Die Murnauerinnen sind erst wieder am 17. März im Einsatz. Die Herren vom Staffelsee müssen dagegen am morgigen Sonntag um 16 Uhr beim TV Bad Tölz ran, der als Sechster noch kleine Aufstiegs-

chancen hat.

Oberhausen

Auf Schützenhilfe müssen die Oberhausener Handball-Frauen hoffen, wenn sie Spitzenreiter Kaufbeuren noch überholen wollen. An diesem Wochenende besteht dazu die Chance, da der Tabellenführer beim starken Dritten TSV Pfronten ran muss. Die zuletzt spielfreien BSC-Damen sind auch gefordert. Auf die Schützlinge von Trainerin Karin Feistl wartet am Sonntag um 14.30 Uhr die Pflichtaufgabe beim Schlusslicht TV Immenstadt. Kaufbeuren besiegte den Tabellenletzten in der Vorwoche mit 33:13. Oberhausen gewann das Hinspiel gegen den TVI mit 54:3.

Von Roland Halmel

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