Zwei machen es spannend

Peißenbergs Damen holen einen Punkt – BSC-Frauen zum dritten Mal siegreich

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Hier geblieben: Peißenbergs Abwehr, hier Nicole Kessler (links), stand in der zweiten Hälfte gegen Eichenau sehr gut.

Peißenberg – Die Peißenberger Handball-Damen können mit der Konkurrenz in der Bezirksoberliga mithalten.

Das bewiesen sie auch im dritten Spiel zuhause gegen den Eichenauer SV. Gegen den Vorjahresvierten erkämpfte sich der Aufsteiger ein 23:23 (11:13) Unentschieden. „Aufgrund der ausgeglichenen Partie ein durchaus gerechtes Ergebnis“, urteilte TSV-Teamsprecherin Victoria Trautmann. Die Peißenbergerinnen taten sich zunächst aber schwer. Nach einer kurzzeitigen Führung beim 2:1 rannten sie ständig einem Rückstand hinterher, der beim 5:9 (16.) bereits recht deutlich war. Erst nach einer Auszeit lief es für die TSV-Damen besser. Mit Toren über außen kämpften sie sich wieder heran. In der Schlussphase der ersten Hälfte agierten die TSV-Damen jedoch zu überhastet und ungenau, dass Eichenau eine kleine Führung in die Kabine brachte.

Aus der kamen die Gastgeberinnen mit sehr viel Schwung zurück. Doppelpacks von Julia Brauer und Eva Baumhauer bescherten ihnen eine starke Serie und eine 16:13-Führung (39.). Danach nahm der ESV-Coach eine Auszeit und auch die leitete die Wende ein. Eichenau holte auf und glich beim 17:17 (45.) aus. Danach wogte die Partie mit wechselnden Führungen hin und her. Viereinhalb Minuten vor dem Ende drohte den Peißenbergerinnen bei einem Zwei-Tore Rückstand der K.O. Die TSV-Damen bewiesen aber große Moral. Trotz eines ausgelassenen Siebenmeters schafften sie durch zwei Treffer von Baumhauer noch den verdienten Ausgleich. Am morgigen Sonntag um 16 Uhr gastieren die Peißenberger Frauen nun beim verlustpunktfreien Spitzenreiter TV Waltenhofen.

Murnau

Über 50 Minuten rannten die Handball-Herren des TSV Murnau einem Rückstand hinterher. Im Endspurt gegen die SG Kempten-Kottern 2 rissen sie aber noch das Ruder herum. Mit 27:24 feierten die TSV-Herren bei der Heimpremiere den ersten Sieg nach dem Aufstieg in die Bezirksliga. Matchwinner waren dabei Torhüter Andreas Beer und Coach Max Dück, der selbst für 25 Minuten auf der Platte stand und dabei vier Tore erzielte. „Das ich mitspiele sollte aber nicht zur Regel werden“, erklärte Dück danach. Sein Team leistete sich immer wieder Fehler und spielte so den Gästen in die Karten. Die Murnauer lagen so von Beginn an hinten.

Zehn Minuten vor Schluss wendete sich aber das Blatt. Mit einer 8-3 Serie eroberten sich die Hausherren die Führung, die sie dann auch erfolgreich ins Ziel brachten. Am heutigen Samstag um 15.45 Uhr sind die Murnauer beim TSV Ottobeuren 2 im Einsatz. Die zuletzt spiel-

freien Damen sind danach um 19 Uhr beim SC Weßling 2 gefordert.

Oberhausen

Die Oberhausener Handball-Frauen sind weiter nicht zu bremsen. Gegen die SG Biessenhofen/Marktoberdorf 2 fuhren sie beim 36:23 (21:12) in eigener Halle den dritten Sieg in Folge eins. „Angesichts unserer Ausfälle, hatten wir mit einem solch deutlichen Ergebnis nicht gerechnet“, freute sich Teamsprecherin Alexandra Vincenzi nach der guten Vorstellung des Teams. Die BSC-Damen setzten die Vorgabe, aus einer stabilen Abwehr heraus schnelle Vorstöße zu starten, gleich gut um. Das bescherte ihnen eine schnelle 8:3 Führung (10.). Danach leisteten sie sich eine kleine Schwächephase, in der die Gäste wieder auf zwei Tore herankamen.

In der Schlussphase der ersten Hälfte übernahmen die Oberhausenerinnen aber wieder das Kommando. Mit Treffern von fast allen Positionen erarbeiteten sie sich eine komfortable Neun-Tore Führung. Nicht zuletzt aufgrund der zielsicheren Simone Schüller und Eva Benedikt, die zusammen 18 Mal trafen, verteidigten die BSC-Damen den Vorsprung nach der Pause ohne größere Probleme bis zur Sirene. An diesem Wochenende sind die Oberhausenerinnen spielfrei. 

Von Roland Halmel

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