Eishackler ziehen positive Bilanz – Ex-Trainer Neal verabschiedet

Großes Interesse

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Norbert Ortner verabschiedete Trainer Randy Neal mit einem kleinen Geschenk, seine Frau Gabi bekam einen Blumenstrauß.

Peißenberg – Wahlen standen keine auf dem Programm. Dennoch war das Interesse an der Hauptversammlung der Peißenberger Eishackler groß. Spartenchef Norbert Ortner konnte fast 60 Anwesende im Gasthaus Zur Post begrüßen, so dass kurzfristig sogar noch Tische dazu gestellt werden mussten.

Der gute Zuspruch erklärte sich möglicherweise mit der Hoffnung, Neues von der Kaderplanung des Bayernligisten zu erfahren. Dahingehend hielt sich Ortner jedoch bedeckt. „Vielleicht gibt es eine Überraschung bei der Mannschaftsvorstellung“, vertröstete der Eishackler-Boss die Neugierigen. Davor blickte Ortner auf die vergangene Spielzeit zurück. „Unser Konzept, mit einer jungen Mannschaft aus eigenen Spielern, hat funktioniert und diesen Weg werden wir auch weiter gehen“, erklärte Ortner. In der Bayernliga fühlt er sich gut aufgehoben. „Das ist keine ‚Bamperl-Liga‘, das Niveau ist die letzten Jahre ständig gestiegen“, führte Ortner aus.

Das honorieren auch die Fans, was Schatzmeisterin Monika Lenttner bei der Vorstellung der Zahlen untermauerte. In der abgelaufenen Saison kamen 11 980 Zuschauer ins Stadion. „Der Zuschauerschnitt von 631 war fantastisch“, meinte Lenttner, nachdem der gute Vorjahresschnitt von 624 noch einmal gesteigert werden konnte.

Das knappe Verpassen des Halbfinales nach der Verzahnungsrunde verhinderte aber ein Plus in der Kasse. Bei Einnahmen von circa 158 000 Euro und Ausgaben von ungefähr 161 000 Euro blieb unter dem Strich ein kleines Minus von 3 300 Euro, das durch die ordentlichen Rücklagen allerdings abgedeckt wurde.

Beim Nachwuchs, für den die Eishackler rund 67 000 Euro ausgaben, fiel das Ergebnis ausgeglichen aus. Wobei Lenttner für die Zukunft zurückgehende Einnahmen erwartet, da es zunehmend schwerer wird Helfer für die Papiersammlung zu finden, die immerhin rund 18 000 Euro zum Nachwuchsetat beisteuert. Die Abteilungen Fußball und Boxen, die deshalb aushalfen, bekommen dafür einen entsprechenden Anteil an den Sammelerlösen. Ein großes Lob gab es von Lenttner am Ende ihres Berichts in Richtung Vorstandsteam. Nach den im Vergleich zu den letzten Jahren deutlichen ausführlicheren Jugendberichten, die Ortner ausdrücklich lobte, blickte der Eishockeychef voraus. „Wir haben das vollste Vertrauen in unseren neuen Trainer Sepp Staltmayr“, erklärte Ortner, der der Mannschaft kein konkretes Saisonziel vorgab. „Wir wollen so lange es geht spielen“, lautet sein Wunsch.

Deutliche Kritik übte der Eishackler-Chef an der Erhöhung der Ausländerstellen in der Bayernliga auf zwei. Ortner nahm zudem Stellung zur möglichen Zusammenarbeit mit dem Landesligisten Forst. „Da sind die abschließenden Gespräche noch nicht geführt“, meinte er.

Zum Abschluss der Versammlung verabschiedete Ortner Randy Neal nach seiner dreijährigen Trainertätigkeit offiziell. „Das waren die drei schönsten Jahre in meiner Eishockeylaufbahn. Wir sind im Guten auseinandergegangen und bleiben Freunde,“ erklärte Neal, der jetzt Ligakonkurrent Landsberg trainiert, unter dem Applaus der Anwesenden.

Von Roland Halmel

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