Peitinger Stürmer-Routinier verpflichtet

Königs-Transfer für die Peißenberg Miners

Christian Kratzmeir (links), Sepp Staltmayr (rechts) und Dominik Krabbat.
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Peißenbergs Trainer Christian Kratzmeir (links) und Sepp Staltmayr (rechts) freuen sich über die Verpflichtung von Dominik Krabbat.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Peißenberg – Die Spatzen pfiffen es schon seit geraumer Zeit von den Dächern. Jetzt ist es offiziell. Dominic Krabbat wird in der kommenden Saison für die Peißenberg Miners stürmen.

„Mein Arbeitgeber hat mir erst vor Kurzem grünes Licht gegeben, dass ich spielen darf“, berichtete Krabbat, der in der vergangenen Spielzeit für den EC Peiting keine Freigabe erhielt. „Dominic ist ein absoluter Hochkaräter, ein Königstransfer“, freute sich Miners-Sprecher Andreas Schugg nach der Einigung mit dem erfahrenen und torgefährlichen Stürmer. Krabbat bestritt in seiner Karriere 802 Spiele im Seniorenbereich, darunter 220 in der DEL2 für den ESV Kaufbeuren und die Dresdner Eislöwen sowie 582 für den EC Peiting in der Oberliga. Dabei sammelte er beeindruckende 685 Scorerpunkte. „Dominic genießt bei uns die höchste Wertschätzung. Er hat in verschiedenen hochklassigen Ligen bewiesen, wie wichtig er für eine Mannschaft sein kann. Und das nicht nur durch Tore, sondern auch durch große Einsatzbereitschaft. Wir sind stolz und freuen uns sehr, dass er für die Miners spielt“, erklärte Miners-Coach Christian Kratzmeir.

„Ich wurde gefragt, ob ich es mir vorstellen kann, die kommende Spielzeit für Peißenberg zu spielen. Dadurch kam auch der Kontakt mit Daniel Lenz und Christian Kratzmeir zustande. Die beiden haben mich dann recht schnell von dem Konzept in Peißenberg überzeugt, sodass ich nicht lange überlegen musste“, erklärte Krabbat, der sich im Sommer individuell fit hielt. „Ich hatte immer wieder Kontakt mit ihm, ich bin überzeugt, dass er ein ähnliches Fitness-Level hat, wie die restliche Mannschaft“, sagte dazu Kratzmeir.

Für den Routinier hat der Miners-Coach einige Spezialaufgaben im Kopf: „Er muss Verantwortung übernehmen, nicht nur auf, sondern auch neben dem Eis.“ Der 34-Jährige Stürmer ist jetzt der älteste Spieler im jungen Miners-Team ist. „Ein gewisser Druck ist schon da, damit kann ich aber umgehen. Ich möchte diese Führungsrolle übernehmen und werde den jungen Burschen gerne helfen“, ist sich Krabbat seiner neuen Rolle in der Bayernliga-Mannschaft bewusst.

Die Liga ist für den Stürmer indessen Neuland, da er noch nie in der Bayernliga spielte. „Die Liga ist für mich noch schwer einzuschätzen“, räumt Krabbat ein, der aus der Peißenberger Truppe einige Spieler, wie Martin Andrä, mit dem er in Peiting zusammenspielte, kennt. „Der Großteil ist für mich aber neu“, meint Krabbat. Bis zum Saisonstart Anfang Oktober hat er jetzt sechs Wochen Zeit, auf dem Eis seine neuen Teamkollegen richtig kennenzulernen. Die Peißenberger starteten bereits am Montag mit dem Eistraining in der eigenen Halle, was dem Neuzugang durchaus entgegenkommt. „Ich gehe lieber aufs Eis, als ins Fitness-Studio“, gesteht Krabbat mit einem Schmunzeln.

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