Viele Informationen bei Kreisligatagung in Raisting – Abwesenheit einiger Vereine ärgert Spielleiter

Lob und Kritik für Fußballclubs

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Kreisspielleiter Heinz Eckl (rechts), Schiedsrichterobmann Michael Kögel (Mitte) und Franz Pölt (links) vom Kreisschiedsgericht bei der Kreisligatagung in Raisting.

Landkreis – Lob, Kritik und viele Informationen. Bei der Kreisliga Tagung im Gasthaus zur Post in Raisting wurden in zwei Stunden zahlreiche Themen abgehandelt. Allerdings fehlten in diesem Jahr gleich sieben Vereine.

„Das sind überraschend viele, die heute nicht da sind“, meinte Kreisspielleiter Heinz Eckl zu den gut 70 anwesenden Vereinsvertreter. In seinem Bericht sprach er einige Problemfelder an, wie das Anlegen des elektronischen Spielberichts bei Freundschaftsspielen. „Wenn da keine Schiedsrichtergruppe eingetragen wird, kommt kein Schiri“, erklärte Eckl. Darüber hinaus appellierte er eindringlich an die Vereine ihre Kaderlisten zu überarbeiten und mit Bildern zu versehen. Das spart Arbeit und Geld, was Eckl mit einem unerfreulichen Beispiel unterstrich. Türk Gücü Schongau versäumte es trotz mehrfacher Erinnerung bei drei ihrer Spieler Bilder ins Online-Passsystem hochzuladen. Das führte am Ende dazu, dass ihnen Punkte aus der letzten Partie abgezogen wurden und sie dadurch den Aufstieg verpassten. „Und es gab auch noch eine ordentliche Geldstrafe“, ergänzte Eckl.

Sehr zufrieden zeigte er sich dagegen bei der Bereitschaft der Kreisligisten die Ergebnisse per Live-Ticker weiterzugeben. „Ich bin da penetrant, mit unseren Quoten sind wir aber bayernweit sehr gut unterwegs“, lobte Eckl die Clubs, die in der Kreisliga 97 Prozent der Spiele mit dem Live-Ticker abdeckten. In den Ligen darunter ist noch Luft nach oben. In den Kreisklassen sind es beispielsweise 71 Prozent. „In der A-Klasse 8 waren es nur 26 Prozent, das ist indiskutabel“, sagte der Kreisspielleiter, der erneut versprach, bei 100 Prozent den Clubs ein Geschenk zukommen zu lassen und sich für die Kreisligisten beim BfV-Präsidium einzusetzen, die für das Erreichen dieser Marke fünf Bälle pro Verein auslobten.

Wenig Grund zur Klage hatte auch Kreisschiedsrichterobmann Michael Kögel bei der vergangenen Saison. „Es gab kaum Probleme“, urteilte Kögel, der zudem einige kleinere Regeländerungen vorstellte. „Da ist nichts Spektakuläres dabei“, meinte Kögel mit Blick auf eine Neuerung, die vorsieht, dass ein ballorientiertes Foul im Strafraum nicht mehr zwingend eine rote Karte nach sich zieht.

Franz Pölt, vom Kreisschiedsgericht, gab im Anschluss einen kleinen Einblick in die Statistik. „Wir hatten im letzten Jahr insgesamt 870 Fälle und damit rund 100 weniger als in der Saison davor“, berichtete Pölt. Der Ausblick von Eckl auf die kommende Spielzeit enthielt wenig Überraschungen. Die Aufstiegs- und Relegationsregelung bleibt unverändert. Die für die C-Klasse angedachte eigenständige Erstellung der Spielpläne für die übernächste Saison wurde von den Vereinsvertretern einhellig abgelehnt. Eine C-Klasse fiel komplett weg, da sich die Hälfte der 16 B-Klassenabsteiger abmeldeten. Nicht zuletzt dadurch schrumpfte die Anzahl der Mannschaften von 393 auf 384.

Von Roland Halmel

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