Aufhören kein Thema

Lorenz Barfüßer weiter Eishockeychef des SC Forst

Barfüßer SC Forst Nature Boyz
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Die weitgehend unveränderte Führungsmannschaft der Eishockeyabteilung des SC Forst um Vorstand Lorenz Barfüßer (3. v. rechts).
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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Forst – Der Chef des Eishockey-Landesligisten SC Forst bleibt ein alter Hase. Bei der Hauptversammlung im Gasthof Eibenwald wurde Lorenz Barfüßer im Amt bestätigt.

Mit inzwischen 40 Jahren im Amt dürfte der SCF-Eishockeychef zu den dienstältesten Vorständen seiner Sportart gehören. „Wir haben eine gute Mannschaft auf dem Eis und in der Vorstandschaft“, nannte Barfüßer einen Grund, warum er noch lange nicht ans Aufhören denkt. Lob gab es auch von SCF-Präsident Sepp Resch.

Auch der Rückblick auf die vergangenen zwei Jahre fiel durchaus erfreulich aus. „Wir haben den Abstieg in der vorletzten Saison sportlich verhindert“, erinnerte Barfüßer an die entscheidende Partie in Farchant. Diese gewannen die Nature Boyz, um im Anschluss zu feiern, als hätten sie den Meistertitel geholt.

Das hätte beim E-Sport-Bewerb, den der BEV während der Corona-Pause ins Leben rief, fast geklappt. Platz zwei war für den SCF am Ende auch ein großer Erfolg. „Und was erstaunlich war, wir hatten da mehr Zuschauer als die Profis im E-Fußball“, berichtete Barfüßer.

Im richtigen Eishockey sieht er den kleinen Traditionsclub ebenfalls auf dem richtigen Weg. „Mit Sepp Bachmeier haben wir da auch einen sehr kompetenten Mann als sportlichen Leiter, das ist für uns ein Glücksfall“, erklärte Barfüßer, der auch die Aktivitäten von Bachmeier bei den Sponsoren positiv hervorhob.

Das zahlte sich auch in barer Münze aus, wie Christian Mock in seinem Kassenbericht erläuterte. „Es war kein normales Jahr 2020, sondern ein schwieriges, aber unsere Sponsoren waren uns treu und wir sind so gut durch das Corona-Jahr gekommen“, berichtete der Finanzchef, der bei Einnahmen von 43.000 Euro und Ausgaben von gut 39.000 Euro ein Plus von knapp 4.000 Euro verbuchte.

Bei den Wahlen bekamen Barfüßer und seine Führungsmannschaft, zu der zwei weitere Beisitzer stießen, einhellig das Vertrauen der 20 Anwesenden ausgesprochen. Stellvertreter bleibt Martin Burger, die Kasse führt weiterhin Mock. Bachmeier (sportlicher Leiter), Werner Schilcher (Schriftführer) sowie die Beisitzer Andreas Krönauer und Manfred Guggemos wurden wieder gewählt. Neu hinzu kamen Daniel Anderl und Tobias Dietz.

Beim abschließenden Ausblick sprach Barfüßer den Mangel an Helfern an: „Da können wir dringend Unterstützung beim Strafbankdienst und am Kiosk gebrauchen“. Zudem benötigt der Verband Nachwuchs bei den Schiedsrichtern. Sportlich sieht der SCF-Chef die Mannschaft für die kommende Saison gerüstet. „Der Modus hat sich etwas geändert, man nimmt die Punkte aus den Spielen gegen die Mannschaften, die in die gleiche Gruppe kommen, in die nächste Runde mit. Deshalb ist jedes Spiel wichtig“, erklärte Barfüßer, der für die im Oktober startende Saison vor allem einen Wunsch hat: „Dass uns Corona in Ruhe lässt“.

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