Eishockey: Gute Laune trotz Regen bei der Teamvorstellung des SCF

Zurück im Vereinsheim

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Gut gelaunt und auskunftsfreudig zeigten sich die Spieler des Landesligisten SC Forst bei der Teamvorstellung.

Forst – Zurück zu den Wurzeln. Das war das Motte des SC Forst bei der diesjährigen Mannschaftsvorstellung.

Nach vier Jahren im Hochzeitsstadel des Gasthauses Eibenwald in Paterzell fand die Teampräsentation des Eishockey-Landesligisten wieder in Forst statt. Mit dem geplanten Sommerfest im Freien auf dem Eisplatz wurde es allerdings nichts. Dauerregen zwang die Verantwortlichen zum Umzug in das SCF-Sportheim. Dort fanden sich gut 50 Besucher ein, um die Spieler der kommenden Saison in Augenschein zu nehmen. Vom 30-Mann starken Kader von Trainer Sepp Bachmeier, der die Forster weiterhin betreuen wird, fehlten urlaubsbedingt ein paar.

Fast zwei Dutzend Spieler, darunter auch ein Großteil der Neuzugänge, stellten sich aber den Fans. „Flache Schüsse sind meine Stärke,“ verriet Torhüter Matthias Zink, der wie Christoph Barnsteiner vom SV Apfeldorf kam. Zusammen mit Andreas Scholz, der noch an einer Knieverletzung laboriert, das neue Goalie-Trio bei den Nature Boyz bildet. Mehr Tore als in der letzten Saison versprach Stürmer Daniel Anderl, der zuletzt beim DNL2-Team des EC Peiting spielte. Sein Namens- und Angreiferkollege Daniel Stöberl verriet bei der Frage nach seinem Kampfgewicht auch Details zu seinem Körperbau. „Die 70 Kilo sind alles Muskeln“, meinte der 22-Jährige mit einem Grinsen. Auch sonst zeigten sich die Spieler gut gelaunt und auskunftsfreudig. Verteidiger Ron Zinner drohte scherzhaft mit einem längeren Afrikaaufenthalt wie in der letzten Saison, falls es in der neuen Spielzeit nicht laufen sollte. Abwehrmann Manfred Guggemos bekannte, dass er sich vor allem auf die Duelle mit dem TSV Farchant freue, da dort sein Kumpel Thomas Wasl spielt. „Ich habe einfach wieder Bock auf Eishockey“, erklärte Stürmer Markus Schneider, warum er nach der schöpferischen Pause im Vorjahr wieder angreifen wolle. Sehr offen gab Benedikt Zeitler zu, was der Grund für seine nicht so gute Leistung in der letzten Saison war. „Ich war einfach nicht fit“.

Gute Kunde hatte zudem Lorenz Barfüßer parat. „Die Kooperation mit dem TSV Peißenberg ist in trockenen Tüchern“, erklärte der SCF-Eishockeychef. Klare und kritische Worte in Richtung Verband gab es von Bachmeier. „Von der DEL bis zur Oberliga gibt es die Möglichkeit von Förderlizenzen, aber in Bayern schafft es der BEV nicht Doppellizenzen zwischen der Bayern- und Landesliga zuzulassen“, sah er deutlichen Änderungsbedarf. Für die kommende Spielzeit traut er seinem verstärkten Team durchaus einiges zu. „Wir wollen um Platz fünf mitspielen. Die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten, sollte für die Jungs auch zusätzliche Motivation sein“, erklärte Bachmeier zum Abschluss der rund einstündigen Vorstellung. Davor und danach sorgte DJ Joe für den musikalischen Rahmen und die Mannschaft für die Bewirtung der Gäste, die bis spät in die Nacht zusammen mit den Spielern feierten.

Von Roland Halmel

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