500 Fans bei der Mannschaftsvorstellung der Eishackler im Eisstadion – Ausländerstelle noch offen

Gut gefüllte Halle

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Gut gelaunt präsentierten sich die Peißenberger Eishackler bei der Teamvorstellung ihren Fans.

Peißenberg – Die Wetterlage war unsicher. Deshalb entschieden sich die Verantwortlichen der Peißenberger Eishackler, die Teamvorstellung vorsichtshalber unter Dach im Eisstadion durchzuführen.

Und das füllte sich am Abend zusehends. Schon bei der Präsentation der Nachwuchsteams war die Halle gut gefüllt. Als dann die erste Mannschaft später auf die Bühne ging, waren es schließlich fast 500 Besucher. „Das ist hervorragend“, freute sich Eishackler-Chef Norbert Ortner über den guten Zuspruch. „Hoffentlich ist die Eishalle dann auch bei unseren Spielen so gut gefüllt“, meinte später Kapitän Florian Barth.

Nach anfänglichen akustischen Problemen stellte Stefan Rießenberger, der technische Leiter der Eishackler, die neue Bayernligamannschaft vor, die im Vergleich zum letzten Jahr weitgehend unverändert blieb. Mit Michael Resch, Jakob Goll und Felix Barth bat Rießenberger zu Beginn, „das beste Torhütertrio der Bayernliga“ nach oben. Im Anschluss folgten die Verteidiger. Einer davon, Max Barth, will in der neuen Saison „Spaß und Erfolg haben“. Bei den Angreifern outete sich danach Florian Höfler als Pechvogel. Bei dem Versuch eine Flasche zu öffnen, zog er sich eine schwere Handverletzung zu, die ihn lange Zeit außer Gefecht setzte. „Bis zum Saisonstart bin ich fit“, versprach Höfler. Tobias Estermaier, der „Import aus Wessobrunn“, so Rießenberger, zeigte sich zuversichtlich, dass die nächste Saison länger dauern wird als die letzte. Wobei Sepp Staltmayr, der neue Coach der Eishackler, seiner Truppe keine konkrete Zielvorgabe mit auf dem Weg gab. Gleichwohl ist er vom Team voll überzeugt. „Ich habe sie im letzten Jahr live erlebt und gesehen, was sie leisten können“, erklärte Staltmayr, der verletzungsbedingt seinen Schläger an den Nagel hängte und ins Trainerfach übersattelte. „Das ist super, dass wir jetzt nicht nur Peißenberger Spieler, sondern auch einen Peißenberger als Trainer haben“, freute sich Rießenberger, der im Eifer des Gefechts versäumte die neuen Nachwuchskräfte der Eishackler vorzustellen.

Das holte Staltmayr zusammen mit Spartenchef Norbert Ortner nach. Letzterer musste die Fans, die auf die Bekanntgabe des neuen Ausländers gehofft hatten, vertrösten. „Wir sind leider noch nicht so weit. Erst wenn der Vertrag unterschrieben ist, geben wir den Namen bekannt“, verkündete Ortner. Nur eines ließ er sich entlocken. „Es wird ein Stürmer werden“, verriet Ortner, ehe die Band „Route 66“ auf der Bühne wieder das Kommando übernahm. Im Laufe des Abends wurden dann auch noch die Trikots der letzten Saison unter die Besucher gebracht.

von Roland Halmel

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