Der Kapitän bleibt an Bord

Martin Andrä verlängert bei den Eishacklern – Bayernligist vermeldet aber auch vier Abgänge

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Eishackler-Kapitän Martin Andrä wird dem Bayernligisten auch in der kommenden Saison treu bleiben.

Peißenberg – Die Corona-Krise stoppte nicht nur jegliches sportliche Geschehen. Sie erschwerte auch die Planungen für die kommende Eishockey-Saison, die hoffentlich im Herbst starten kann. Bei den Peißenberger Eishacklern waren Vertragsgespräche für einige Wochen komplett auf Eis gelegt.

„Wir haben alle Gespräche mit den Spielern nach hinten geschoben“, berichtete Eishackler-Sprecher Andreas Schugg. Nachdem die Auflagen in der Zwischenzeit etwas gelockert wurden, nahmen die Verantwortlichen des Bayernligisten zuletzt die Verhandlungen wieder auf und die zeigten bereits erste Erfolge. Martin Andrä, der in der abgelaufenen Saison die Mannschaft als Kapitän anführte, bleibt den Eishacklern treu. Der mit inzwischen 29 Jahren älteste Spieler im jungen Peißenberger Team, kam vor zwei Spielzeiten vom EC Peiting zu seinem Stammverein zurück und entwickelte sich immer mehr zur Leitfigur. Das spiegelte sich auch in der Entscheidung seiner Teamkollegen wider, die den „Bäcker“, wie Andrä aufgrund seines Berufs von allen nur genannt wird, zum Mannschaftsführer wählten. „Der Kapitän geht voran“, freut sich Schugg über die Zusage von Andrä, der in der letzten Spielsaison in insgesamt 35 Spielen auf neun Tore und 16 Vorlagen kam.

Neben der Verlängerung mit dem Kapitän vermeldeten die Peißenberger aber auch einige Abgänge. Die jungen Stürmer Shamir Baloch und Michael Glattenbacher sowie Matthias Müller, der erst während der letzten Saison von der EA Schongau zurück an die Ammer kam, verlassen die Eishackler. Welches Trikot die drei Angreifer in der nächsten Spielzeit tragen ist noch offen.

Gleiches gilt auch für Andreas Scholz. Der zweite Torhüter neben dem als Nummer Eins gesetzten Korbinian Sertl hatte den Peißenbergern eigentlich schon im Februar seine Zusage gegeben. In der Zwischenzeit ergaben sich beim 25-jährigen Goalie jedoch berufliche Änderungen. „Ich habe jetzt die Möglichkeit meinen Meister zu machen, deshalb werde ich vom Eishockey etwas Abstand gewinnen, um mich auf meine berufliche Zukunft konzentrieren zu können“, erklärte Scholz seinen Abschied, der ihm nicht leicht fiel.

„Es ist zwar sehr schade, weil er seinen Job zusammen mit Korbinian Sertl sehr gut gemacht hat, aber wenn es diese Möglichkeit gibt, dann muss Andi diese Chance annehmen“, zeigten Schugg und die Vereinsführung durchaus Verständnis für diese Entscheidung, die die Eishackler allerdings zwingt, sich jetzt nach einem weiteren Torhüter umzusehen.

Von Roland Halmel

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