Ein Zugang, ein Abgang bei der EAS

Mammut-Kader gewinnt weiter an Kontur

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Matthias Müller weiß, wo das Tor steht. Das soll auch dem Schongauer Powerplay nützen.

Schongau – Je einen Zu- und einen Abgang vermeldet die EA Schongau für die kommende Saison. Während ein treffsicherer Angreifer nach einem kurzen Intermezzo bei seinem Heimatverein zu den Mammuts zurückkehrt, verabschiedet sich ein langjähriger Abräumer. Derweil führt eine überraschende Entscheidung andernorts dazu, dass die Bayernliga nun doch nicht mit 18 Teams startet.

Nachdem zuletzt mit Richard Schratt und Tobias Findl zwei Urgesteine bei der EAS verlängerten, die schon seit Bambinizeiten mit der EAS verbandelt sind, führt Angreifer Matthias Müller eher eine On-Off-Beziehung. Als Peißenberger Urgestein war er 2018 zu den Mammuts gestoßen, um diese im Laufe der letzten Saison wieder in Richtung seines Heimatclubs zu verlassen. „Nach der für ihn persönlich sehr erfolgreichen Saison 2018/19, als ihm im Dress der Mammuts 20 Tore und 21 Vorlagen gelangen, lief es in der abgelaufenen Saison nicht nach Wunsch“, erklärt Siegl. Nun kehrt der 28-jährige Stürmer, dessen Präsenz vor dem Tor gerade in Überzahl schmerzlich vermisst wurde, nach 19 Spielen für den TSV mit sechs Toren und drei Vorlagen, die er bis dahin fünf Toren und drei Assists aus zwölf Partien für die EAS folgen ließ, wieder in die Lechstadt zurück. Er ist damit der erste Neuzugang.

Abschied vom Abräumer

Weh tue indes, dass sich Tobias Zimmert nach fast 200 Punktspielen in der ersten Mannschaft aus dem Bayernligakader der EA Schongau zurückzieht, bedauert Siegl. Seit 2014 gehörte der Verteidiger mit kompromisslosem Defensivspiel zum Stammpersonal der Mammuts. Nun aber wurde dem 26-Jährigen der Aufwand zu viel. Seine Zuverlässigkeit hinterlasse auf und neben dem Eis eine Lücke, so der Pressesprecher.

Sonthofener Neuanfang

Während die Mammuts am Kader basteln, ist auch in Sonthofen eine Entscheidung gefallen. Völlig überraschend erklärte der ERC, der aus finanziellen Nöten einen Rückzug von der Ober- in die Bayernliga anstrebte, in der Bezirksliga starten zu wollen. Diesen Neubeginn von ganz unten begründeten die Allgäuer damit, dass mit eigenen Spielern keine konkurrenzfähige Mannschaft für die Bayernliga zu bilden sei. Man wolle aber auf eigene Talente setzen. Dafür haben die Sonthofener auch zwei Urgesteine gewonnen: Peter Waibel und Thomas Blaha sollen die Mannschaft zusammenstellen, die in der Bezirksliga vorne mitspielt.

kb/hal

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