Lob für Engagement

Michael Resch ist neuer sportlicher Leiter bei den Eishacklern

Archivfoto: Michael Resch auf dem Eis.
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Fast 13 Jahre hütete Michael Resch das Tor der Peißenberger Eishackler. Jetzt bringt er sich in der neue Spartenleitung als sportlicher Leiter ein.

Peißenberg – Fast 13 Jahre stand Michael Resch im Kasten der Peißenberger Eishackler. Nach der Saison 18/19 beendete der Torhüter seine Karriere. Jetzt ist der 32-Jährige in neuer Funktion bei den Eishacklern zurück. Er wird zusammen mit Daniel Lenz die sportliche Leitung übernehmen. Wie Resch die Aufgabe sieht, erklärte er im Gespräch mit dem Kreisboten.

Herr Resch, wie sehen Sie Ihre Aufgaben bei den Eishacklern?
Resch: „Die Spartenleitung der Eishackler wird sich breiter aufstellen. Das heißt, die Aufgaben werden auf mehr Schultern verteilt. Jeder bringt seine Stärken ein. Zamboni-Fahren traue ich mir nicht zu. Ich komme aus dem Finanzbereich, deshalb werde ich mich da einbringen. Wobei klar ist, dass Vereinsarbeit anders ist, als auf dem Eis seinen Mann zu stehen. Da muss man sich erst einarbeiten.“
Treffen sind nicht möglich, wie funktioniert dann diese Arbeit?
Resch: „Viele Onlinetreffen, viele Telefonate. Das ist man inzwischen von der Arbeit gewohnt, das läuft jetzt im Verein ähnlich. Wir tauschen uns innerhalb der neuen Führung regelmäßig aus.“ 
Zeichnet sich denn bereits ein neuer Chef oder Chefin als Nachfolger von Norbert Ortner ab?
Resch: „Nein, momentan noch nicht. Aber Positionen sind derzeit auch zweitrangig. In der Sparte gab es viele Änderungen. Das muss sich erst einspielen. Ziel ist, dass es ein Gemeinschaftsprojekt wird.“
In dieser Saison wird es nichts mehr mit Eishockey. Wie schauen die Planungen für die nächsten Wochen aus ?
Resch: „Das Positive an Corona ist, dass derzeit kein Spielbetrieb ist und man viel Zeit hat, sich mit den Planungen für die neue Saison zu beschäftigen. Klar ist aber, dass wir keine Schnellschüsse machen wollen. Und dann wollen wir, wenn es möglich und erlaubt ist, zeitnah eine Versammlung mit Wahlen durchführen. Bis dahin führt das TSV-Präsidium um Stefan Rießenberger die Abteilung. Der war lange bei den Eishacklern und weiß was zu machen ist.“
Was sind sonst noch Schwerpunkte, die es anzugehen gilt?
Resch: „Die Sparte stellt sich in vielen Bereichen neu auf. Da gibt es viel zu tun. Es müssen neue Nachwuchstrainer gefunden werden und es müssen die Gespräche mit den Spielern der ersten Mannschaft geführt werden. Ich bin da aber sehr positiv gestimmt. Wir sind auf einem guten Weg und alle sind mit sehr großen Engagement dabei.“

Von Roland Halmel

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