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Michael Stoßberger wird Spielertrainer beim TSV Peißenberg

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Von: Roland Halmel

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Stoßberger Jungmann TSV Peißenberg Fußball
Michael Stoßberger (links) und Hubert Jungmann bilden das Trainergespann für die kommende Kreisligasaison. © Halmel

Peißenberg – Etwas später als die Konkurrenz startete der TSV Peißenberg in die Vorbereitung auf die neue Kreisligasaison. Die Verantwortung als Trainer trägt fortan Michael Stoßberger – er ist der Nachfolger von Florian Heringer, der bekanntlich den Landesligaabsteiger FC Garmisch-Partenkirchen übernimmt. 

Erst Anfang dieser Woche bat der TSV zum ersten Training. „Wir wollten den Jungs nach der langen Relegation eine ausreichende Pause geben“, erklärte der sportliche Leiter Thomas Lang. Er selbst war in den letzten Wochen damit beschäftigt einen neuen Trainer zu finden. Unmittelbar vor dem Trainingsstart vermeldeten die Peißenberger den erfolgreichen Abschluss der Suche.

„Wir sind sehr glücklich mit der Lösung, die keine Notlösung ist“, machte Lang deutlich, dass er dem bisherigen Co-Trainer Stoßberger die Aufgabe absolut zutraut. Weil der 32-Jährige als Spielertrainer agieren wird, holte der Kreisligist mit Hubert Jungmann senior noch einen erfahrenen Mann, der als Assistent im Training und den Spielen unterstützen wird. „Den Job alleine zu machen ist schwierig und nicht ideal, deshalb haben wir Hubert gefragt“, freut sich Lang über diese Kombination.

Klar bringe die neue Rolle als Cheftrainer eine Umstellung mit sich, ist sich Stoßberger der Herausforderung bewusst. „Ich muss da sicher noch reinwachsen.“ Schließlich sei er im Winter nicht nach Peißenberg gekommen, um dann gleich im Sommer Chef zu werden. „Ich hätte als Co-Trainer weitergemacht, aber nachdem ich gefragt wurde, ob ich es mache, habe ich zugesagt.“

In der nur vierwöchigen Vorbereitung bis zum Saison­start will Stoßberger mit Jungmann richtig Gas geben, um die Mannschaft bis zum ersten Punktspiel am 7. August zuhause fit zu bekommen. Viermal die Woche Training und inklusive Pokal mindestens sechs Vorbereitungsspiele sind angesagt.

Größerer Kader

In der Zeit hat vor allem der Nachwuchs Gelegenheit sich zu zeigen, denn beim TSV rückten gleich 19 A-Jugendliche in den Erwachsenenbereich auf. Dazu kamen Alperen Caygöz und Batuhan Gündogdu vom SVL Weilheim zurück. Der dritte Neue, Caner Demirci, spielte zuletzt ebenfalls für den SVL in der B-Klasse. „Von den Nachwuchskräften werden nicht alle wegen Studium oder Arbeit zur Verfügung stehen“, werde es laut Lang trotzdem keinen 40-Mann Kader für die erste Mannschaft geben. „Ich kann jetzt gut das Leistungsprinzip einführen, allerdings ist es schon eine Herausforderung, die richtigen Entscheidungen bei der Spielerauswahl zu treffen“, räumt Stoßberger ein.

Neuer alter Torwart

Im Tor wird er allerdings nicht mehr ganz so viele Alternativen zur Verfügung haben, da Moritz Diem und Vertreter Sebastian Solfrank kürzer treten und nur noch aushilfsweise in den Kasten gehen. Als neue Nummer eins reaktivierten die Peißenberger Adrian Erhart, der zuletzt als Feldspieler unterwegs war. „Adrian stand mindestens 80 Prozent seiner Fußballerzeit im Tor, er ist ein guter Keeper“, meint Lang.

Abgänge zu anderen Vereinen verzeichnete der TSV keine. „Vielleicht lässt es der eine oder andere ältere Spieler etwas ruhiger angehen“, will Lang nicht ausschließen, dass sich der Kader verjüngt. Realistisches Ziel sei es die Klasse zu halten und sich in der Liga zu festigen. „Wenn wir nicht wieder wie im letzten Jahr von Corona oder Verletzungen gebeutelt werden.“

Am heutigen Mittwoch (19 Uhr) steht das erste Testspiel zuhause gegen den TSV Altenstadt auf dem Programm.

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