Miller, Stauder und vier weitere:

Sechs Abgänge beim EC Peiting

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Brad Miller und Florian Stauder (v. links) sind die beiden verdientesten Spieler aus dem Sextett, das nun Abschied nimmt.

Peiting – Von einen Umbruch zu sprechen wäre zu hoch gegriffen. Es zeichnet sich aber ab, dass es beim EC Peiting einige personelle Veränderungen geben wird. Sechs Spieler nehmen Abschied.

„Er war mehrfach Verteidiger des Jahres in der Oberliga Süd und hat uns Wahnsinnsmomente beschert“, sagt Gordon Borberg über den zurückhaltenden Amerikaner Brad Miller, der in der abgelaufenen Spielzeit verletzungsbedingt nur wenige Einsätze bestritt. Ein Verteidiger, der offensiv so viele Punkte macht, sei selten. „Er hat vier Jahre Top-Arbeit bei uns geliefert“, lobt der Teammanager den 34-jährigen.

Sechs Jahre jünger ist Stürmer Florian Stauder, der seit 2009 in 410 Pflichtspielen rund 200 Mal für den ECP traf. „Er möchte einfach mal einen Tapetenwechsel, sehen, wie es woanders zugeht.“ Das wird nun bei Ligakonkurrent EV Füssen der Fall sein. „Diesem Wunsch haben wir entsprochen und das bedeutet ja auch nicht, dass er nicht irgendwann wieder unser Trikot überstreift“, so Borberg. Stauders neuer Trainer Andreas Becherer freut sich: „Florian ist ein ziemlich kompletter Spieler, der Physis rein bringt und dazu noch Scorerqualitäten hat; durch ihn werden wir noch variabler aufgestellt sein“.

Darüber hinaus verlassen Maxi Schäffler und Liam Hätinen die Peitinger nach nur einer Saison. Schäffler, der aus Kauf­beuren kam, bestritt alle 50 Spieler der Haupt- und Meisterrunde und kam auf fünf Tore sowie 15 Vorlagen. „Er hat seinen Job gemacht“, findet Borberg. Berufliche Gründe gaben bei Hätinen den Ausschlag. „Er will sich wieder in Richtung Ingolstadt orientierten“, meint Borberg zum 20-jährigen Verteidiger.

Kein Vertragsangebot bekam Thomas Schmid, der im Saison­endspurt als Reaktion auf das Verletzungspech verpflichtet wurde. Der Verteidiger, zuvor beim Deggendorfer SC, absolvierte 14 Spiele. Eine Partie weniger machte Wayne Lucas. Der 24-jährige Deutsche mit amerikanischen Wurzeln kam Mitte der Vorsaison aus Sonthofen. Seit einem Kreuzbandriss im November war er zum Zuschauen verdammt. 

hal

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