Zweite Absage in Folge

Mini-EM in Polling fällt dem Corona-Virus erneut zum Opfer

Archivfoto: Mini-WM in Polling in den vergangenen Jahren.
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Immer viel los war bei den vergangenen Turnieren der Mini-EM und Mini-WM in Polling.
  • Roland Halmel
    vonRoland Halmel
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Polling – Im Vorjahr machte der Corona-Virus dem Ausrichter der Mini-EM in Polling bereits einen Strich durch die Rechnung. Ein Jahr später herrscht bei Veranstalter Jürgen Saal erneut Trübsal. 

Schweren Herzens musste er die vierte Auflage dieses Wettbewerbs für die F-Junioren (U9) ein weiteres Mal absagen. Die Entscheidung traf er zusammen mit Helmut Karg, dem Chef der Pollinger Fußballer, auf deren Gelände am Jacobsee die Mini-EM hätte stattfinden sollen. Der Hauptgrund für die Absage sind vor allem strengen Hygienevorschriften, die es wohl unmöglich machten Zuschauer zuzulassen. „Ein derartiges Turnier ohne Fans ist undenkbar“, lebt die Veranstaltung laut Saal von der Stimmung auf und neben dem Platz und das wäre ohne Zuschauer nicht möglich.

Sämtliche Turniere, die sich jeweils über einen Zeitraum von zwei Wochen erstreckten, erwiesen sich als Zuschauermagnete. Bei der Eröffnungsfeier sowie am Finaltag wurden schon mal Zuschauerzahlen jenseits der 1 000 registriert.

„Zudem wäre es brutal schwierig geworden, Sponsoren zu finden und ohne die geht es nicht“, ergänzte Saal, der seit 2006 im Wechsel jeweils Mini-WMs und Mini-EMs veranstaltete.

Wie und wann es mit dem Jugendturnier weitergeht, steht indessen noch nicht fest. Zwei mögliche Szenarien sind denkbar. Entweder wird im Sommer 2022 die EM mit 24 Mannschaften nachgeholt oder aber es wird stattdessen die WM, die bei den Profis erst im Dezember 2022 ausgetragen wird, vorgezogen.

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