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Mitflugtag in Paterzell: Das Fliegen stand im Mittelpunkt

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Von: Roland Halmel

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Motorsegler startet in Paterzell
Der Motorsegler startet: Ein Passagier konnte beim Mittflugtag in Paterzell dabei einen Rundflug machen. © Halmel

Paterzell – Spektakuläre Flugshows und zahlreiche Attraktionen wie Fallschirmsprünge, Hubschrauberflüge oder einen Überflug des größten einmotorigen Doppeldeckers der Welt, einer Antonov „An-2“ gab es beim Flugtag vor acht Jahren in Paterzell.

Eine Nummer kleiner war das Programm beim Luftsportverein Weilheim-Peißenberg beim diesjährigen Mitflugtag. Bei dem stand, wie schon der Name verriet, das Mitfliegen im Segelflieger oder Schleppflugzeug auf dem Programm und im Mittelpunkt. „Wir wollen damit vor allem Werbung für unseren Sport und unseren Verein machen“, erklärte Vereinspräsident Martin Pape. „Der Aufwand und die Auflagen sind auch deutlich geringer wie für einen großen Flugtag“, ergänzte Pape. „So etwas möchten wir jetzt wieder jedes Jahr machen.“ Zuletzt gab es 2017 einen solchen „Mitflugtag“ in Paterzell. Das Wetter war damals recht ähnlich. Sonne und Regen wechselten sich ab und ein böiger Wind machte es vor allem den Segelfliegern nicht ganz einfach. „Auch wenn es ein bisschen holprig war, es hat Spaß gemacht“, sagte eine Besucherin, nachdem sie von ihrem rund zwanzigminütigen Rundflug über den Landkreis zurückgekehrt war.

Die Flüge konnten im Segelflugzeug oder im Motorsegler zusammen mit dem Piloten oder im etwas geräumigeren Schleppflugzeug, einem „Robin DR 400 Regent“, der drei Passagieren Platz bot, absolviert werden. „Die Windenstarts der Segelflieger mit Rückenwind sind nicht einfach“, berichtete Pape von den besonderen Herausforderungen der Wetterlage, die auch keine Thermik aufwies, was den motorlosen Fliegern natürlich weniger gefiel. Das Interesse an den Flügen war dennoch groß. „Wir hatten über den ganzen Tag über 250 Besucher“, zeigte sich Pape mit der Resonanz angesichts der durchwachsenen Bedingungen sehr zufrieden.

Und wenn die Gäste gerade nicht in der Luft unterwegs waren, nutzten sie die Gelegenheit sich die ausgestellten Fluggeräte anzuschauen, bei den Modellfliegern vorbeizuschauen, die sich ebenfalls präsentierten oder bei Kaffee und Kuchen fachzusimpeln oder auch einfach nur zu plaudern.

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