Anhänger ermöglichen Start beim WM-Auftakt

Fan-Finanzspritze für Motocrossler Max Nagl

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Fanfinanziert nach Argentinien: Dass er schon beim ersten Rennen der WM-Saison nach Punkten greifen kann, verdankt Max Nagl der Spendenfreudigkeit seiner Anhänger.

Hohenpeißenberg – Max Nagl startet am 3. März beim Auftakt der MXGP-Motocross-WM in Neuquen. Dass das deutsche Aushängeschild seiner Sportart in Argentinien dabei ist, ist besonders aus einem Grund bemerkenswert: Seine Fans finanzieren das Unterfangen. Nagls kleiner Rennstall KTM Sarholz hatte eigentlich vorab von kostspieligen Übersee-Terminen abgesehen.

Dass der Hohenpeißenberger sportlich bestens vorbereitet ist, zeigte er jüngst mit dem zweiten Platz bei der italienischen Meisterschaft in Mantova. Eine Woche nach seinem Saisoneinstand in Ottobiano hatte Nagl dort schwierige Bedingungen zu meistern. „Der Boden ist sehr weich, wodurch es viele Spurrillen gibt“, erklärte der 31-Järige vorab.

Schon im ersten Lauf knüpfte Nagl ans gute Zeittraining an. Nach einem starken Start wurde er in der ersten Kurve etwas eingeklemmt, kämpfte sich aber nach vorne und kam als Fünfter in das Ziel.

Mit leicht geändertem Setup ging es in Lauf zwei. Nach einer chaotischen ersten Runde blies Nagl als Achter zum Angriff. Bis zum Rennende kämpfte er sich an der starken internationalen Konkurrenz vorbei und wurde Zweiter. „Mein Motorrad hat durchweg einen tollen Job gemacht“, freute er sich. „Nach einer langen Durststrecke ist es toll, bei solch einem starken Feld wieder auf dem Podium zu stehen.“

Am kommenden Wochenende geht es im englischen Hawk­stone Park weiter. Eine Woche später wartet noch ein Lauf in Frankreich, bevor es zum ersten WM-Lauf in Argentinien geht. „Ein großer Dank an meine Fans, durch die der Start in Argentinien erst möglich wurde.“

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