Saisonstart ohne Zuschauer

Motorsport: Erstes Rennen des Huglfinger Allied Racing Teams am Nürburgring

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Der neue Porsche Cayman von Jan Kasperlik.

Huglfing – Die Corona-Einschränkungen machten auch nicht vor dem Motorsport halt. Jan Kasperlik und sein Huglfinger Allied Racing Team waren bis Mai mehr oder weniger zur Untätigkeit verdammt. Erst dann durften wieder Testfahrten mit den Rennboliden durchgeführt werden.

„Ende Mai waren wir zwei Tage zum Testen auf dem Hockenheimring unterwegs“, erklärte Teamchef Kasperlik, dessen Rennstall in dieser Saison drei Fahrzeuge in der ADAC GT4 Germany aufbietet. „Es gab klare Restriktionen und entsprechende Hygienevorschriften, also beispielsweise Sicherheitsabstand und Mundschutz. Außerdem war die Maximalanzahl der Teams und Autos begrenzt. Alle nahmen das auch sehr ernst“, berichtete Kasperlik von den Testfahrten, bei denen vor allem die neuen Pirelli-Reifen, die in diesem Jahr in der Rennserie zum Einsatz kommen, im Fokus der Arbeiten standen. „Der Reifen ist im Vergleich zum Vorgänger in vielen Bereichen deutlich anders zu handhaben, deshalb hatten wir eine große To-Do-Liste abzuarbeiten.“

Die Fahrertruppe des Allied Racing Teams präsentiert sich anders als im Vorjahr. Ein Fahrzeug steuern die beiden Junioren Dennis Fetzer und Joel Sturm. Im Zweiten sitzen die beiden Trophy-Piloten Christian Kosch und Tom Kieffer. Im dritten Fahrzeug greift Kasperlik selbst ans Lenkrad. Mit Neuzugang Nicolaj Møller Madsen als seinen Teampartner möchte der 41-Jährige in dieser Saison um den Titel in der Fahrerwertung kämpfen.

Für das Allied-Team standen im Anschluss an den Hockenheimring Testfahrten in Oschersleben sowie auf der belgischen Spa-Francorchamps auf dem Programm. Dazwischen wurden die Fahrzeuge immer wieder in der heimischen Werkstatt in Huglfing optimiert.

Für Kasperlik und seine Mannschaft steht als nächstes der erste Renneinsatz bei der Langstrecken-Serie am Nürburgring an. In der „Grünen Hölle“ darf unter Einhaltung eines eigenen Hygienekonzepts ein Vier-Stunden-Rennen ohne Zuschauer stattfinden. Das Renngeschehen auf der legendären Nordschleife kann aber per Livestream verfolgt werden. „Ich kann es kaum noch erwarten, dass es losgeht“, freut sich Kasperlik, der mit Møller Madsen in der GT4 Klasse dabei sein wird, auf den Saisonauftakt.

Von Roland Halmel

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