Murnau fertigt Grünwald mit 119:64 ab – Peißenberg unterliegt

Rekordsieg knapp verpasst

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In der ersten Hälfte hatte die Peißenberger Abwehr die Münchner gut im Griff. Im Schlussspurt drehten die Gäste dann aber noch die Partie.

Murnau - Nichts anbrennen ließen die Basketballer des ESV Staffelsee im Heimspiel gegen den TSV Grünwald. Das Schlusslicht fertigte die Truppe von Trainer Goran Culum klar mit 119:64 (70:30) ab. Im Gegensatz zu den hitzigen Duellen in der Vergangenheit gegen Grünwald ging es diesmal ruhig und fair zu. Das lag auch daran, dass die Murnauer von Beginn an klar das Spiel bestimmten.

Mitte des ersten Durchgangs lagen die Hausherren bereits mit 19:5 (5.) in Front. Die Gäste versuchten in der Folge dagegen zu halten. Gegen die harte Defense und das schnelle Spiel der ESV-Korbjäger in Kombination mit einer guten Wurfquote fanden die Grünwälder aber kein Rezept. Beim Seitenwechsel war die Partie bei einer 40-Punkte Führung der Murnauer, bei denen am Ende sieben Spieler zweistellig punkteten, bereits entschieden. Culum wechselte in der zweiten Hälfte munter durch und verschaffte damit auch den Akteuren, die sonst weniger zum Zug kommen, viel Einsatzzeit. Gerade Alex Freiwald aus der zweiten Garnitur konnte sich mit 15 Zählern für weitere Spiele empfehlen.

Die Partie blieb auch im dritten Durchgang einseitig. Nach 30 Minuten stand ein 105:50 auf der Anzeigetafel. Die Murnauer waren damit auf dem besten Weg, zu einem Rekordergebnis.

Im Schlussviertel schalteten die Hausherren dann aber zwei Gänge zurück. Grünwald hielt so besser mit und verhinderte mit einem 14:14 im letzten Durchgang ein komplettes Debakel. Der Abstieg der Gäste war durch die Niederlage zwei Spieltage vor Saisonschluss aber besiegelt. Die Murnauer bestreiten am heutigen Samstag um 19 Uhr ihr letztes Auswärtsspiel beim TSV Wasserburg.

Peißenberg

Die zweite Überraschung in Folge gegen ein Spitzenteam der Bezirksklasse verpassten die Basketballer des TSV Peißenberg nur hauchdünn. Eine Woche nach dem 81:75 Heimerfolg gegen den Zweiten, den Puchheim 46ers, unterlagen die TSV-Korbjäger dem DJK SB München 3 mit 58:59 (35:26). Besonders ärgerlich an der Niederlage gegen den Dritten ist, dass die Peißenberger fast das ganze Spiel über zum Teil zweistellig vorne lagen, ehe sie sich noch in der Schlussphase von den Münchnern die Butter vom Brot nehmen ließen.

Am morgigen Sonntag sind die Peißenberger um 16.30 Uhr in der Röntgen-Schule beim Derby beim TSV Weilheim 2 gefordert. Die Kreisstädter könnten mit einem Sieg einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

Von Roland Halmel

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