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Peitinger Stocksportler hoffen auf die Wintersaison

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Die Peitinger Stocksportler können zu viert, derzeit im Freien und nicht in der Halle, gut trainieren. Wettkämpfe gibt es bis auf Weiteres aber keine. © Halmel

Peiting – Maximal vier Sportler gemeinsam im Training: Das Kleingruppenkonzept, mit dem der bayerische Sport zuletzt langsam aus der Corona-Pause zurückkehrte, scheint förmlich zugeschnitten auf die Stockschützen.

Schließlich besteht ein Team aus vier Spielern. „Wir sind fleißig im Freien am trainieren“, berichtet Peitings Christian Lindner. Doch die Freude hält sich in Grenzen. Alle Großveranstaltungen wie Deutsche Meisterschaften und Champions League sind abgesagt. Letztere hätte nach Weißrußland oder Litauen geführt. „Da ist fraglich, ob man hinreisen darf und ein Visum bekommt“, erklärt Lindner. Auch für die Wintersaison gibt es noch Fragezeichen. Eines betrifft das Eisstadion. „Wenn der Eishockey-Verband Geisterspiele vorschreibt, dann wird es schwierig“, malt Lindner schwarz. Mit den Zuschauern falle der Löwenanteil der Einnahmen aus. „Dann macht der ECP kein Eis“, befürchtet Lindner, ohne Sportstätte dazustehen.

„Für solche Prognosen ist es viel zu früh“, sieht ECP-Vorstand Thomas Zeck keinen Grund zur Panik. „Wir müssen die weitere Entwicklung abwarten“. Ein Corona-Rückschlag „wäre für den Breitensport katastrophal“, erwartet Lindner Probleme, die Menschen für den Sport zu begeistern, je länger die Pause andauert. „Drücken wir die Daumen, dass es dazu nicht kommt – das wäre ganz schlecht für unsere gesamte Gesellschaft.“

hal

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